Stronach/Lugar: Matura hinterfragen, aber nicht abschaffen!

Massive Abwertung der Reifeprüfung zeigt, dass Totalreform des Bildungssystems nötig ist

Wien (OTS) - "Es ist goldrichtig die Matura in ihrer jetzigen Form zu hinterfragen, eine komplette Abschaffung wäre jedoch grundfalsch. Allerdings lässt das derzeitige Chaos bei der Zentralmatura befürchten, dass auch nach deren Einführung keine Verbesserung erfolgt", so Team Stronach Bildungssprecher Abg. Robert Lugar zur aktuellen Debatte.

Zahlreiche Bildungsexperten und Lehrer berichten von einer massiven Abwertung der Matura. Es gebe ein Notendumping und die "Auszeichnung" werde im Unterschied zu früher nicht mehr ausschließlich für herausragende Leistungen sondern fast inflationär vergeben. "Da ist es kein Wunder, dass die Universitäten eine immer schlechtere Allgemeinbildung der Maturanten beklagen", so Lugar. Außerdem gebe es - beispielsweise bei den Kunstunis - immer mehr Studienrichtungen, wo man ohne Matura studieren und einen aktademischen Abschluss erreichen kann.

"Bei der Diskussion um die Matura muss in die Tiefe gegangen werden. Es braucht eine Totalreform, um der "Reifeprüfung" wieder mehr Wert und Gewicht zu geben. Dafür benötigen eine umfassende Bildungsdebatte aller relevanten Kräfte ohne ideologische und parteipolitische Scheuklappen", betont der Team Stronach Bildungssprecher.

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