FP-Gudenus: Der Schanigartenbetrieb muss flexibel werden

Häupl wirft Gastronomen nur Prügel zwischen die Füße

Wien (OTS/fpd) - Während die ersten warmen Tage zahlreiche Menschen auf die Straßen locken, schlägt der Amtsschimmel einmal mehr gnadenlos zu. Denn in Wien ist es nicht möglich, seinen Kaffee bereits Mitte Februar in der Sonne zu genießen. "Die Schanigartensaison dauert in Wien von 1. März bis 15. November. Flexiblen Wirten wird es allerdings untersagt, bereits davor Tische und Stühle wenigstens tageweise den Gästen zur Verfügung zu stellen", prangert der Klubobmann der Wiener freiheitlichen, Mag. Johann Gudenus an. "Während es in anderen europäischen Metropolen gang und gäbe ist, flexibel zu agieren, wird das den fleißigen Wiener Gastronomen untersagt", stellt Gudenus fest.

Zudem hätte es in Hinblick auf die Raucherpolitik längst eine Novellierung des Gastgartengesetzes geben müssen. "Zahlreiche Wirte beklagen, dass sie durch das neue Raucherschutzgesetz bereits viel Kundschaft verloren hätten. Ihnen gibt die Stadt nicht einmal die Möglichkeit, es den Gästen ganzjährig vor der Türe nett zu richten, mit Sitzmöglichkeiten und Heizstrahlern", stört Gudenus einmal mehr die Ausgrenzung der Raucher, die bei einigen Wirten ohnehin zu eklatanten Einnahmeeinbußen führt. Sollte auch in Österreich das totale Nichtrauchergesetz kommen, wird Wien wieder einmal hinterherhinken und über Maßnahmen beratschlagen, anstatt schnell zu reagieren und Umsatzeinbußen für die Gastronomie möglichst gering zu halten.

"Abgesehen davon, dass die Gebühren für Schanigärten erhöht und die Beantragung eines solchen verkompliziert wurde, hat die Stadt einmal mehr nichts für einen Teil ihrer Leistungsträger getan."
Es ist beschämend, wie laut der Amtsschimmel in einer angeblichen Weltmetropole, auf die Bürgermeister Häupl so stolz ist, wiehert. Denn außer den Gewerbetreibenden Prügel zwischen die Beine zu werfen und bei ihnen abzukassieren, gibt es aus dem Rathaus keine Unterstützung", schließt Gudenus verärgert. (Schluss)

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