AK zur Jänner-Inflation: Wohnen und Lebensmittel drehen Preise weiter in die Höhe!

Wohnen muss billiger werden

Wien (OTS) - Die Preisspirale bei den Wohn- und Lebensmittelpreisen dreht sich anhaltend weiter nach oben. "Die Mieten und Lebensmittel sind fast doppelt so stark gestiegen wie die Gesamt-Teuerung. Und diesen Kosten kann kaum wer ausweichen", sagt AK Präsident Rudi Kaske. Auch die AK Befragung für billigeres Wohnen, bei der mehr als 21.200 Menschen teilgenommen haben, zeigt: Die hohen Wohnkosten brennen den Menschen unter den Nägeln. Kaske verlangt vom Justizminister sofortige Verhandlungen über eine Mietpreisbremse im Mietrecht.

Die Begrenzung der Mieten im privaten Altbau sei sofort umsetzbar, so Kaske: "Es müsste nur ein Satz ins Gesetz geschrieben werden, wonach die Höhe des Hauptmietzinses nicht mehr ergeben darf als den Richtwert plus 20 Prozent. Das muss Justizminister Brandstetter sofort angehen. Das würde für alle Neuverträge gelten und würde Wohnungssuchende, vor allem junge Menschen, sofort spürbar entlasten."

Die AK fordert ein Sechs-Punkte-Programm für billigeres Wohnen:
1. Mieten senken
2. Wohnbauförderung und Rückflüsse rasch zweckwidmen und an die Teuerung anpassen
3. Weg mit den Befristungen
4. Niedrigere Betriebskosten durch Streichen der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog
5. Maklerprovision für Mieter streichen, diese sollen die Vermieter zahlen
6. Klare gesetzliche Regeln für die Erhaltungspflichten der Vermieter.

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