Christian Ragger: Schieder-Einbekenntnis erzwingt geradezu Hypo-U-Ausschuss

SPÖ bestätigt nun nachdrücklich die Linie der FPÖ - warum prüft Hypo-Sonderkommission nicht "Bayern-Dreck?

Klagenfurt (OTS) - "Wenn sogar der ehemalige Finanzstaatssekretär und heutige SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder bestätigt, dass die Bayrische Landesbank die Hypo Bank International in den Dreck gefahren hat, ist das der letzte zwingende Beweis, warum ein Untersuchungsausschuss nötig ist", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Mit dieser Aussage unterstreiche Schieder auch die Linie der FPÖ. "Es kommt nicht in Frage, über irgendeine Beteiligung Kärntens an dem Schaden zu reden, solange die Verantwortung nicht geklärt ist", so Ragger. Es sei ein Faktum, dass die Bayern LB nach der Übernahme der Bank die Kreditvergaben in die Höhe geschraubt und das Risiko maximiert haben. Das Ausmaß dieser Misswirtschaft müsse ein Untersuchungsausschuss dokumentieren.

Denn es sei wohl eine bankinterne Sonderkommission zur Klärung von Fehlhandlungen installiert worden. Doch diese konzentriere sich offenbar nur auf die Ära bis 2006, den Zeitraum danach, als die Bayern und später die glücklosen von Finanzminister eingesetzten agierten, klammert sie aus. "Warum kümmert sich diese Sonderkommission nicht um den von Schieder erwähnten "Dreck" der Bayern", fragt Ragger.

Die Erkenntnis von Schieder über diese fatale Rolle der Bayern komme auch reichlich spät. Denn Schieder war mit Finanzminister Pröll dafür verantwortlich war, dass der Bund die von den Bayern solcherart abgewirtschaftete Hypo übernommen hat.

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