FA-Rösch: Muchitsch soll sich in Sachen Lohndumping bei seinen Genossen bedanken!

SPÖ als auch Rot in der AK goutieren Ansturm von billigen Arbeitskräften aus Osteuropa - Freiheitliche zeigen vor, wie Lohndumping verhindert werden kann!

Wien (OTS) - "Unsere Leute müssen stempeln gehen, und auf den Baustellen machen billige Osteuropäer die Arbeit", poltert nun der rote Bau-Gewerkschafts-Boss Josef Muchitsch. Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) und Spitzenkandidat für die AK-Wahl, LAbg. Bernhard Rösch betont in einer Reaktion: "Wenn sich Muchitsch nun über Lohndumping durch Ostarbeitskräfte beschwert, muss er auch erwähnen, dass er sich dabei bei seinen eigenen Genossen bedanken darf! Es war nämlich die SPÖ auf allen Ebenen, die für die EU-Arbeitsmarktostöffnungen wetterte und lasche Kontrollmechanismen setzte." Die FA warnten in der AK mehrmals vor einer drohenden Verdrängung am Arbeitsmarkt und brachten Anträge gegen die Arbeitsmarktostöffnungen ein, die von ROT - mit Unterstützung der "Tamandl-Schwarzen" - abgelehnt wurden, erinnert Rösch. Nicht umsonst fordern die FA aktuell im Wahlkampf einen "Stopp der Verdrängung am Arbeitsmarkt".

Der FA-Obmann kritisierte mehrmals, dass vor allem ausländische Unternehmer schwerer kontrolliert werden können: "Diese können leichter Arbeitnehmer auf Basis geringfügiger Beschäftigung anstellen, obwohl diese dann auf Vollzeitbasis arbeiten. Der Unternehmer zahlt weniger Steuern, verdient mehr Geld, kann aber zeitgleich die Preise drücken. Für den Arbeitnehmer ist das auch ein Geschäft. Er kassiert sich zu seinem Arbeitslosengeld ein Körberlgeld dazu, während heimische Unternehmer und Arbeitsplätze in den Ruin getrieben werden!" Rösch fordert daher schärfere Kontrollen und eine Aufstockung der Finanzpolizei. Auch ein gesetzlicher Mindestlohn von 1.600 Euro würde Abhilfe schaffen. Ein Forderung, die von Rot in der AK abgelehnt wird.

Abschließend erinnert Rösch daran, dass dank einer Initiative der FPÖ-Vorarlberg dem Sozialdumping ein Riegel vorgeschoben werden konnte. "Die FPÖ Vorarlberg beantragte, dass bei Auftragsvergaben durch das Land sowie durch jene Unternehmen, an denen das Land mehrheitlich beteiligt ist, die Bezahlung eines Mindestlohns von 1.500 Euro brutto für Mitarbeiter der Auftragnehmer als Vergabekriterium zu verankern ist. Eine Forderung, die auch umgesetzt wurde. Sie geht in die richtige Richtung und zeigt, dass wir Freiheitlichen einfach die besseren Arbeitnehmervertreter sind, während Rot zu Arbeitnehmerverrätern verkommen ist", so Rösch.

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