• 21.02.2014, 14:34:00
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Heinisch-Hosek: "Selbstverpflichtung in staatsnahen Betrieben zeigt Wirkung"

Vorbildwirkung für die Privatwirtschaft

Utl.: Vorbildwirkung für die Privatwirtschaft =

Wien (OTS) - "Noch immer muss man Frauen in Österreichs Chefetagen
mit der Lupe suchen. Der aktuelle AK-Management-Report belegt das
wieder einmal eindeutig", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
heute in einer ersten Reaktion auf den Report. "Diese Stagnation gilt
es aufzubrechen. Mehr Frauen in Führungspositionen, das macht nicht
nur aus gleichstellungspolitischer Sicht Sinn. Es bedeutet auch
bessere Unternehmen", so Heinisch-Hosek.

Konkret gelte es, die im Regierungsprogramm vereinbarten Maßnahmen
"zur Erhöhung des Frauenanteils in Spitzenpositionen in Politik,
Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Verwaltung und Einrichtungen der
Selbstverwaltung" rasch gemeinsam auf den Weg zu bringen. "Der
AK-Bericht zeigt wieder einmal, dass sich ohne Druck nichts tut. Wir
sind aufgefordert, hier rasch zu reagieren", so Heinisch-Hosek.

"Erfreulich sind die Ergebnisse für die staatsnahen Betriebe, wo wir
schon 33% Frauen in den Aufsichtsräten haben. Das belegt wieder
einmal, dass Quotenregelungen wirken", so Heinisch-Hosek. Konkret
würde die Selbstverpflichtung, die sich der Bund bis 2018 mit einem
Zielwert von 35% Frauenanteil in den Aufsichtsräten gesteckt hat,
Wirkung zeigen und für diese positive Entwicklung verantwortlich
sein. "Solche Maßnahmen will ich auch für die Privatwirtschaft
erreichen, damit wir endlich nicht mehr zu den Schlusslichtern
Europas gehören was Frauen in Chefetagen betrifft", so die
Frauenministerin abschließend.

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