• 21.02.2014, 09:59:31
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ARBÖ: Hypo-Hupen kann teuer werden

ARBÖ: Hypo-Hupen kann teuer werden

Wien (OTS) - In Klagenfurt machen derzeit viele Autofahrer ihrem
Ärger Luft, indem sie an der HAA-Bankzentrale vorbeifahren und hupen.
Der Grund für diese Unmutsäußerung liegt darin, dass im Internet eine
Facebook-Gruppe die Bürger auffordert, aus Protest gegen die Vorgänge
in der HAA-Bank zu hupen. Mag. Thomas Jank,
Landesgeschäftstellenleiter des ARBÖ Kärnten machte einen
Lokalaugenschein: "Wir haben beobachtet, dass immer wieder Autofahrer
hupend an der Bank vorbei fahren. Hupen ist aber nur dann erlaubt,
wenn es die Verkehrssicherheit erfordert. Eine heikle Situation,
werden dadurch auch Kinder, Fussgänger und Radfahrer erschreckt und
verunsichert, obwohl keine Gefahrensituation vorliegt."

Der ARBÖ appelliert daher an die Autofahrer das Hupverbot zu
beachten, denn die Exekutive könnte dieses Fehlverhalten massiv
bestrafen. "Gemäß § 99 Abs 3 lit i StVO drohen Geldstrafen bis zu EUR
726,- wenn man vermeidbaren Lärm erregt oder gegen
Lärmschutzbestimmungen verstößt. Im konkreten Fall liegt ja keine
Gefahr für Personen beziehungsweise für die schwächeren
Verkehrsteilnehmer vor, die durch das Hupen abgewendet werden könnte.
Daher Finger weg von der Autohupe, wenn es um ein Protestzeichen
geht, es könnte wirklich teuer werden, wenn man erwischt wird",
erklärt ARBÖ-Rechtsexpertin Mag. Christine Krandl abschließend.

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