Razborcan: Stadt Schwechat nicht schlechtreden

Populismus hat in seriöser Politik nichts verloren

St. Pölten (OTS/SPI) - Vehement gegen jede Form von Populismus und politischem Kleingeldwechseln wendet sich LAbg. Gerhard Razborcan anlässlich der Debatte rund um das Multiversum in Schwechat in der Sitzung des NÖ Landtages. "Jeder seriöse Politiker ist an der lückenlosen Aufklärung aller Vorgänge interessiert, das steht fest. Man muss in der ganzen Debatte aber einige Dinge fein säuberlich auseinanderhalten, wenn man ernsthaft arbeiten möchte. Fakt ist, dass das Multiversum eine hervorragende Einrichtung ist, die für die ganze Region wichtig ist und auch Wertschöpfung bringt. Fakt ist auch, dass Schwechat eine Stadt mit hervorragender Lebensqualität ist, die ich hier auf keinen Fall schlechtreden lasse. Das haben sich die Menschen dort mit Sicherheit nicht verdient. Denn was Schwechat mit Sicherheit schadet, ist eine Debatte in dem Stil, in dem sie die FPÖ und die Grünen hier führen. Die FPÖ versucht hier offenbar vom Hypo-Debakel abzulenken und die Grünen vergessen wahrscheinlich absichtlich, dass sie alle Beschlüsse in der Stadtgemeinde mitgetragen haben. Was alles andere angeht, so ist natürlich auch klar, dass im Management einiges wahrlich nicht optimal gelaufen ist und wenn es Schuldige gibt, dann sind diese natürlich auch zur Verantwortung zu ziehen. Aber es gilt auch, Ermittlungen nicht vorzugreifen und diese nicht schon im Vorfeld zu kommentieren. Was jetzt zählt, ist das neue Team arbeiten zu lassen, damit die Probleme gelöst werden können. Denn mit populistischen Parolen wird das nicht gelingen, sondern nur mit seriöser Arbeit, an der sich in der Stadt ja auch alle Fraktionen beteiligen", so Razborcan abschließend.

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