IG Pflanzenschutz bestätigt die Forderung nach Bienenmonitoring

Neue Studie belegt weitere Ursachen für Bienenverluste - Krankheitserreger springen von Honig- auf Wildbienen und Hummeln über

Wien (OTS/IGP) - Wie heute in einer im britischen Fachmagazin "Nature" veröffentlichten Studie gezeigt wurde, übertragen die Honigbienen Krankheitserreger auf Wildbienen und Hummeln. Dies bestätigt die Industriegruppe Pflanzenschutz in ihrer Forderung nach einem umfassenden Bienenmonitoring. "Es hat sich gezeigt, dass Krankheiten, wie etwa das Krüppelflügelvirus oder Pilzerkrankungen von Honigbienen auf Wildbienen und Hummeln überspringen. Um wilde und von Imkern gezüchtete Bienen besser zu schützen, ist es unerlässlich in Zukunft die Ursachen von Bienenverlusten in Österreich genau zu überprüfen. Nur so kann für die Sicherheit von Bienen und Hummeln gesorgt werden", so die IG Pflanzenschutz.

Bienen und Hummeln spielen eine wichtige Rolle als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen. Um die Ursachen von Bienenverlusten genauer untersuchen zu können fordert die IG Pflanzenschutz ein Monitoring, um die Ursachen abzuklären. "Mit einem Bienenmonitoring können wir die Ursachen der Bienenverluste in Österreich erst genau bestimmen und daraus geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen", betonen die Vorstände der IG Pflanzenschutz.

Hintergrund:

Die 15 Mitglieder der IG Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter in Österreich. Den Vorsitz der Gruppe hat Dr. Christian Stockmar von Syngenta inne. Stellvertretend stehen ihm DI Martin Schöpfer von Bayer CropScience sowie KR Andreas Stöckl von Kwizda Agro zur Seite. Innerhalb der IG Pflanzenschutz befassen sich Experten mit unterschiedlichen Themenbereichen, so zum Beispiel im Fachausschuss für Ökologie und Technik (FÖT) oder im Ausschuss für Haus- und Gartenprodukte (H&G). Die heimische Pflanzenschutzmittelbranche erwirtschaftet pro Jahr rund 130 Millionen Euro an Umsatz.

Die Mitglieder der IG Pflanzenschutz sind in alphabethischer Reihenfolge:
BASF Österreich GmbH, Bayer Austria GmbH, BelchimCropProtection GmbH Österreich, Cheminova Austria GmbH & Co KG, COMPO Austria GmbH, Dow AgroSciences GmbH, Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH, Feinchemie Schwebda GmbH, Florissa Handels- und Produktions GmbH, Kwizda Agro GmbH, Monsanto Agro Deutschland GmbH, Nufarm Austria GmbH & Co KG, SCOTTS CELAFLOR HGmbH, Syngenta Agro GmbH und W. Neudorff GmbH KG.

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