Wr. Sondergemeinderat - SP-Deutsch: FPÖ sollte Misstrauensantrag eigentlich gegen sich selber richten

Wien (OTS/SPW-K) - "Nicht nur die Mercer-Studie bestätigt die hohe Zufriedenheit mit dieser Stadt, was nicht zuletzt auf die hervorragenden medizinische Versorgung zurückzuführen ist", sagte der Wiener SPÖ Gemeinderat Christian anlässlich des heutigen AKH-Sondergemeinderats. "Ein Drittel des Wiener Gesundheitsbudgets geht pro Jahr in das AKH, das ein Jahresbudget von 1,2 Mrd. Euro hat." Diese Investitionen seien selbst für eine wohlhabende Stadt wie Wien beachtlich, aber sie seien auch ein Zeichen dafür, welchen hohen Stellenwert das AKH für Wien hat. "Es steht für medizinische Spitzenleistungen. Rund 100.000 PatientInnen werden jährlich stationär auf höchstem medizinischem Niveau versorgt und 1,3 Millionen ambulante Behandlungen werden im selben Zeitraum vorgenommen." Zum Vergleich: Im KAV würden insgesamt jährlich über 400.000 PatientInnen stationär versorgt und 3,5 Millionen ambulanter Behandlungen vorgenommen. "Das AKH übernimmt also rund ein Viertel der stationären Versorgung in ganz Wien", unterstrich Deutsch weiter.

"Die FPÖ redet heute das AKH kaputt und macht es damit selbst sozusagen zum Patienten", kritisierte Deutsch. "Ich finde es ungeheuerlich, dass die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dort täglich Herausragendes leisten, durch diese Debatte unter einen Generalverdacht gestellt werden. Wie ungeheuerlich diese Behauptungen rund um das AKH sind, zeigt ja auch das Faktum, dass bei der groß angekündigten Pressekonferenz der FPÖ gestern kein einziger Medienvertreter anwesend war", bestätigte Deutsch. "Bei uns ist die Gesundheitspolitik in sicheren Händen - darauf kann die Bevölkerung vertrauen", ergänzte Deutsch.

Die SPÖ werde daher dafür kämpfen, dass das AKH seinen hohen Stellenwert behalte. "Die SPÖ wird auch weiterhin dafür eintreten, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Einkommen und ihrem sozialen Hintergrund die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. Die SPÖ privatisiert keine Spitäler oder kürzt Leistungen, sie führt keine Ambulanzgebühren ein, wie das Schwarz-Blau gemacht hat", bestätigte Deutsch. "Nein, wir stehen für sinnvolle und notwendige Strukturreformen wie die derzeit erfolgreich laufende AKH-Reform. Die ÖVP hat heute erfreulicherweise in ihrem Antrag diese von Stadträtin Wehsely initiierte Reform voll mitgetragen und unterstützt". Und im Zusammenhang mit dem heute von den Freiheitlichen eingebrachten Misstrauensantrag gegen Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely: "FPÖ sollte Misstrauensantrag eigentlich gegen sich selber richten", befand Deutsch abschließend.
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