ORF III am Freitag: Österreichische Geschichte(n) im "11er Haus" und Roseggers Bergbauerndrama "Jakob der Letzte" von Axel Corti

Außerdem: Politreform- und Familienstreitigkeiten in "Borgen - Gefährliche Seilschaften"

Wien (OTS) - Geschichten aus Österreich und Dänemark bestimmen den Freitag, 21. Februar 2014, in ORF III: Im Vorabend startet um 17.35 Uhr die fünfteilige, ORF-Serie "11er Haus" von Harald Sicheritz. Alfred Dorfers Drehbuch liefert Einblicke in das Alltagsleben einer Wiener Zinshausgemeinschaft im Wandel der Zeit. Die erste Folge, "Manderlradio", setzt 1955 mit der Ankunft des ersten Fernsehers im Haus ein. Um 20.15 Uhr zeigt ORF III das auf Peter Roseggers Romanvorlage basierende Bergbauerndrama "Jakob der Letzte" von Axel Corti aus dem Jahr 1976. In die Gegenwart und ins dänische Parlament führen im Anschluss die Folgen drei und vier der zweiten Staffel von "Borgen - Gefährliche Seilschaften". Premierministerin Birgitte Nyborg kämpft an politischer und heimischer Front: In "Machtkampf" soll sie um 21.45 Uhr ein Reformpaket vorstellen, in "Auf in den Kampf!" verzweifelt sie um 22.45 Uhr an ihrem Privatleben.

Die Sendungen im Überblick:

Start der fünfteiligen ORF-Serie "11er Haus": Ein wilder Ritt durch fünf TV-Jahrzehnte (17.35 Uhr)

Wiener Zeitgeschichte mit Humor liefert die ORF-Serie "11er Haus", das unterhaltsame Porträt einer Zinshausgemeinschaft im Wandel der Zeit, von Starregisseur Harald Sicheritz. Um 17.35 Uhr startet ORF III mit der Ausstrahlung der fünfteiligen TV-Produktion rund um ein Wiener Zinshaus und seine 40 Bewohner über 50 Jahrzehnte hinweg, topbesetzt mit Julia Stemberger, Johannes Silberschneider, Wolfgang Böck, Nicholas Ofczarek, Gabriela Benesch, Bettina Redlich, Alexander Lutz, Erika Mottl, Wolfram Berger, Eva Billisich, Michael Ostrowski, Gertraud Jesserer, Simon Schwarz und Wolfgang Pissecker. Das Drehbuch für die Serie stammt aus der Feder von Alfred Dorfer und lädt in einen einzigartigen Mikrokosmos ein, der aus mehr oder weniger skurrilen Mieterinnen und Mietern besteht und - ab der Anlieferung des ersten TV-Geräts im Jahr 1955 - fünf spannende (Fernseh-)Jahrzehnte voller sozialer, politischer und wirtschaftlicher Veränderungen widerspiegelt.

In Folge 1, "Manderlradio", bekommt im Jahr 1955 mit den Mosers die erste Familie im Zinshaus ein Fernsehgerät geliefert. Die Kinder sind begeistert, die Mosers (Gabriela Benesch, Nicholas Ofczarek, Stefan Puntigam) stolzgeschwellt, auch wenn ihr Monopol auf den alleinigen Fernseherbesitz nicht von langer Dauer sein soll. Annähernd zur gleichen Zeit zieht mit Herrn Fischer (Johannes Silberschneider) ein neuer Mieter ins Haus ein. Er wird zum lebenslangen Freund für Christl Steiner (Julia Stemberger) - und recht bald auch zum Liebhaber der Frau seines Nachbarn.
Weiter mit dem "11er Haus" geht es in der kommenden Woche, am Freitag, dem 28. Februar, um 17.20 Uhr.

"Der österreichische Film: Jakob der Letzte" (20.15 Uhr)

Im Hauptabend präsentiert ORF III in seiner Sendeleiste zum österreichischen Film um 20.15 Uhr Axel Cortis Literaturverfilmung "Jakob der Letzte" aus dem Jahr 1975. Peter Rosegger siedelte seinen Roman vor dem Hintergrund entscheidender Veränderungen innerhalb des Kaisertums Österreich rund um die Figur des Bergbauern Jakob Steinreuter im steirischen Altenmoos an. Der Besitzer einer Eisenbahnlinie baut sich das Tal, in dem Altenmoos liegt, als Jagdrevier auf. Doch die Bauern dort haben noch niemals mit Geld zu tun gehabt. Jakob (Bruno Dallansky) erlebt die damit verbundenen Entwicklungen sehr bewusst - das Schicksal seiner Familie entwickelt sich zur Tragödie. Die Geschichte um den Zerfall eines Bergbauerndorfes umfasst den Zeitraum einer Generation. Zu sehen sind neben Hauptdarsteller Bruno Dallansky Franz Trager, Hannes Gastinger, Lilo Perchtold, Ludwig Schmid-Wildy, Hugo Gottschlich und Käthe Weindl-Staller.

"Borgen - Gefährliche Seilschaften: Folgen drei und vier der zweiten Staffel (ab 21.45 Uhr)

Im Anschluss geht es weiter mit zwei Folgen der zweiten Staffel von "Borgen - Gefährliche Seilschaften". Um 21.45 bereitet in "Machtkampf" das Regierungsteam von Premierministerin Birgitte Nyborg (Sidse Babett Knudsen) die Präsentation des neuen Reformpaketes vor, wobei die Finanzierung durch die internen Machtkämpfe in der Arbeiterpartei gefährdet wird. Währenddessen wächst der Druck an der privaten Front: Birgittes Ex-Mann will seine neue Freundin vorstellen.
In "Auf in den Kampf!" versucht um 22.45 Uhr Troels Höxenhaven, der neue Vorsitzende der Arbeiterpartei, die Position der Premierministerin zu schwächen - bis plötzlich kompromittierende Fotos von ihm auftauchen. Die Spur dieser pikanten Fotos führt zu Michael Laugesen, dem Chefredakteur des Boulevardblattes "Ekspres". Birgitte Nyborg indes beginnt an ihrem Privatleben zu verzweifeln und begeht einen folgenschweren Fehler.

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