Wr. Gemeinderat - SP-Wagner: Mercer Studie bestätigt Wiens ausgezeichnete medizinische Versorgung

FPÖ hat keine Pläne, keine Vision und keine Strategie für das AKH

Wien (OTS/SPW-K) - "Gestern ist die neue Mercer Studie herausgekommen, und Wien ist wieder einmal zur lebenswertesten Stadt gekürt worden! Wenn man sich die Studie im Detail ansieht, wird klar, dass gerade die ausgezeichnete medizinische Versorgung einen wesentlichen Anteil an der Spitzenplazierung Wiens in diesem Ranking hat. Es gehört natürlich eine gewisse Größe dazu, dies zuzugeben und zur Kenntnis zu nehmen. Die hat die FPÖ zum wiederholten Male nicht und beruft stattdessen einen gesonderten Gemeinderat ein, in dem sie über das AKH und angebliche Gefahren für die städtische Gesundheitsversorgung reden will. Die FPÖ suggeriert, dass das AKH in Gefahr wäre oder dass die städtische Gesundheitsversorgung gefährdet ist. Wenn man Dinge, die unwahr sind, mehrfach wiederholt, werden sie aber auch nicht wahrer", so SP-Gemeinderat Kurt Wagner am Anfang seines Redebeitrags am Donnerstag im Wiener Gemeinderat in Richtung FP-Klubobmann Gudenus.

Wagner weiter: "Die FPÖ weiß genau, dass der Rechnungshof in seinem Bericht einige wenige Einzelprojekte herausgegriffen hat, und die FPÖ weiß genauso, dass der Rechnungshof die Jahre 2005 bis 2011 geprüft hat. Und noch viel besser weiß die FPÖ, dass schon seit dem Jahr 2011, also weit vor dem Prüfbericht des Rechnungshofes, eine tiefgreifende Reform der Technischen Direktion stattfindet. Wenn die FPÖ das komplett ausblendet und absichtlich ignoriert, da frage ich mich schon, wie ernst die Wählerinnen und Wähler diese Partei nehmen können. Das AKH hat die Technische Direktion komplett neu aufgestellt, es gibt einen neuen Technischen Direktor. Und der ist ein ausgewiesener Fachmann, der nach einem Ausschreibungsverfahren zum Zug gekommen ist. Das AKH arbeitet mit Steuergeldern, es muss daher bei Bauprojekten etc ein starker Auftraggeber sein. Dafür braucht es eine gute personelle Ausstattung und ein ganz spezifisches Know-how. Das ist für die Zukunft gesichert."

AKH braucht für seine Spitzenmedizin eine gute Infrastruktur

"Wien steht dazu, dass im AKH medizinische Spitzenleistungen erbracht werden sollen. Das AKH braucht für seine Spitzenmedizin eine gute Infrastruktur, keinen Fleckerlteppich. Aber auch hier arbeitet das AKH an einer nachhaltigen Lösung. Der kaufmännische und der technische Direktor erarbeiten gerade einen baulichen Masterplan. So wird für die Zukunft für alle Teile des AKH die optimale Nutzung der Flächen und Infrastruktur sichergestellt. Gebaut wird nur mehr, was für das AKH insgesamt am besten ist."

Wagner weiter: "Die Maxime ist: Welche Flächen haben wir im AKH, wie kann man die am besten für die PatientInnen verwenden? Welche Bauprojekte machen Sinn und sind besonders wichtig? Eines muss in diesem Zusammenhang dann natürlich auch klar sein: Im Mittelpunkt ist, was gut für die PatientInnen steht, nicht, was gut ist für einzelne Gruppen oder Menschen. Partikularinteressen haben da keinen Platz. Die Stadt ist dafür verantwortlich, dass das AKH floriert, aber die Stadt ist sicherlich nicht dafür verantwortlich, dass die Goldene Meile rund um das AKH floriert!"

Der RH Bericht bestätigt Weg von Sonja Wehsely

"Der Rechnungshof-Bericht zeigt, dass die von ihr angestoßenen Änderungen im AKH wichtig, richtig und vor allem alternativlos sind. Die Stadträtin hat die AKH-Reform schon mehrfach öffentlich präsentiert, hier im Gemeinderat dazu gesprochen, Interviews gegeben und Pressekonferenzen dazu abgehalten. Wenn also die FPÖ behauptet, dass es keine Reformen im AKH gibt und dann auch noch den Rücktritt der Gesundheitsstadträtin verlangt, dann kann ich nur sagen: Das ist eine Behauptung wider besseren Wissens. Zeitung lesen und den Gemeinderat-Debatten inhaltlich folgen, das würde ich dann doch einmal der FPÖ-Fraktion nahelegen."

"Man muss es jetzt einfach auf den Punkt bringen: Ja, es ist das demokratische Recht der FPÖ einen gesonderten Gemeinderat zu verlangen. Aber die heutige Debatte zeigt deutlich, dass es der FPÖ gar nicht um Inhalte geht. Sie will skandalisieren und die AKH-Reform von Stadträtin Wehsely torpedieren. Aber dann soll sie das auch ganz klar sagen, dann wissen die Wählerinnen und Wähler, woran sie sind", so der Gemeinderat abschließend.

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