Chaotische Zustände bei der Betriebsführung der Wiener Spitäler

Gesundheitsstadträtin Wehsely braucht keine neuen Verträge, sie muss sich nur endlich an bestehende halten

Wien (OTS/fpd) - "Es ist ein Skandal, wieviel Schindluder im Wiener Gesundheitswesen getrieben wird", ist der freiheitliche Stadtrat David Lasar empört. "Seit Jahren prangert die FPÖ die Missstände der Wiener Spitäler an und nichts geschieht. Der heutige Misstrauensantrag gegen Stadträtin Sonja Wehsely ist der logische nächste Schritt, denn sie hätte längst einschreiten und den Zuständen ein Ende setzen müssen", macht Lasar deutlich.

Es ist ein Trauerspiel, dass Millionen Euro bei der Sanierung der AKH Tiefgarage versickern, dass das Projekt Informationssystem AKIM immer noch nicht abgeschlossen ist und die Kosten bereits auf über 60 Millionen Euro angestiegen sind. Es ist ein Wahnsinn, dass sich die täglichen Betriebskosten des AKH auf rund 550.000 Euro belaufen -Personalkosten exklusive! Gleichzeitig fehlen 180 Ärzte und 400 Schreibkräfte. "Doch die Frau Stadträtin spricht immer noch vom "nachhaltigen Einsatz von Investitionsmitteln"", empört sich Lasar. Auf der Strecke bleiben dabei die Patienten, deren Versorgung nur mehr schwer gewährleistet werden kann.

"Dass in Wien in Sachen Gesundheit alles falsch läuft, was nur falsch laufen kann, beweist neben den zahlreichen Skandalen rund um das AKH auch die Rudolfstiftung", führt der freiheitliche Gesundheitsstadtrat aus. "Nach dem teuren Umbau der HNO-Station scheint diese im medizinischen Masterplan der Frau Stadträtin nicht mehr auf - das soll ein nachhaltiger Einsatz von Investitionsmitteln sein", fragt Lasar.

"Es wäre höchst an der Zeit, die Verträge über eine gemeinsame Betriebsführung, die es bereits seit 2005 gibt, einzuhalten und nicht über neue Verträge nachzudenken", ist der Freiheitliche überzeugt. "Wozu Gesundheitsstadträtin Wehsely unbedingt einen neuen Vertrag möchte, ist einfach nicht klar. Es gehören endlich Maßnahmen gesetzt, die die Verwaltungsmisere beendet und wieder das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt rückt", sagt Lasar abschließend.

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