"Eco" am 20. Februar: Die Folgen einer Hypo-Insolvenz

Außerdem: Stolze Export-Bilanz nach Russland und Bauspar-Check

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 20. Februar 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Die Folgen einer Hypo-Insolvenz: Was Steuerzahler im Pleitefall weniger zahlen

8,5 Milliarden, 13 Milliarden oder gar 19 Milliarden - wie viel Geld genau die Steuerzahler für die marode Kärntner Hypo Alpe Adria hinblättern müssen, ist noch offen. Fest steht nur: Es wird sehr teuer für die Bürgerinnen und Bürger. Die Politik hat sich - fürs Erste - auf eine sogenannte "Anstaltslösung" für die Abwicklung der Kärntner Hypo geeinigt. Viele Experten beklagen, dass das auch die teuerste Version für den Steuerzahler sei, weil institutionelle Anleger reihenweise geschont würden. Der Finanzminister hat die Option einer geordneten Insolvenz, also einer Pleite, nicht ganz ausgeschlossen. Doch warum eigentlich nicht gleich ein Konkurs? Wen will man schonen, was wird befürchtet und warum müssen die Steuerzahler für das ganze Hypo-Desaster aufkommen? Bericht: Bettina Fink, Hans Hrabal, Hans Wu.

Russland versilbert Österreich: Exporteure noch erfolgreicher als Sportler

Noch bis Sonntag kämpfen 130 österreichische Sportlerinnen und Sportler im russischen Sotschi um weitere Medaillen. Bisher hat es vor allem Silberne gegeben. Aber schon jetzt stehen knapp 50 heimische Unternehmen als Gewinner fest. In Sotschi selbst haben österreichische Firmen an der Errichtung von Sportstätten und der Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele mitgewirkt. Ein Auftragsvolumen in der Höhe von 1,2 Milliarden der insgesamt investierten 37 Milliarden, unter anderem für Lichttechnik, Straßenbauten und Liftanlagen. Doch Doppelmayr oder die STRABAG, die zuletzt zum Zug gekommen sind, sind nur plakative Beispiele für eine stolze Exportbilanz. Im Vorjahr haben österreichische Firmen Aufträge im Wert von 3,3 Milliarden mit Russland abgewickelt. Ein Plus von zehn Prozent. "Eco" zeigt, was in Russland besonders gefragt ist. Bericht: Werner Jambor.

Bauspar-Check: Für wen sich der Klassiker lohnt

Jeder hat ihn und jeder kennt ihn. Bausparen ist seit 88 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Doch seit einigen Jahren bröckelt die Fassade der beliebtesten Anlageform der Österreicher. Seit der Halbierung der staatlichen Prämie und einem historischen Niedrigzinsniveau sind die goldenen Zeiten vorbei. Kritisiert wird die oft fehlende Kostenklarheit, und beim Vergleichen ist man mit anderen Spar- und Kreditformen oft besser dran. Und trotzdem halten Häuslbauer und einfache Sparer dem Bausparen die Treue. Der Beweis: Allein im vergangenen Jahr wurden rund eine Million Neuverträge abgeschlossen. "Eco" zieht Bilanz, warum der Klassiker noch immer so beliebt ist und wer beim Bausparen nach wie vor tatsächlich profitiert. Bericht:
Bernadette Ritter.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0004