VP-Juraczka ad Arbeitsmarkt: Wien befindet sich in einer Lose-Lose-Situation

Wien (OTS) - "Es gibt ein "Wiener Phänomen", Frau Vizebürgermeisterin Brauner, aber leider anders als von Ihnen dargestellt. Wien hatte nicht nur im Jahr 2013 mit 10,2% die höchste Arbeitslosenrate seit 1945, sondern leider auch keinen Job-Zuwachs in den letzten Jahrzehnten. Für diese Lose-Lose-Situation ist in erster Linie die Wiener Sozialdemokratie verantwortlich", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka zur heutigen Arbeitsmarktpressekonferenz von Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Manfred Juraczka: "Es erstaunt immer wieder, dass die SPÖ von einem Beschäftigungsrekord in Wien spricht, etwas was durch einen einfachen Blick in die offizielle Statistik des Hauptverbandes sofort widerlegt werden kann. Wien hatte im vergangenen Jahr rund 791.300 unselbständige Beschäftige, im Jahr 1992 (!) lag der Wert schon bei rund 791.800 Beschäftigten. Österreichweit sind in den letzten 20 Jahren mehr als 428.000 (!) Arbeitsplätze geschaffen worden, während die Zahl der Beschäftigten in Wien stagniert. Was können die anderen Bundesländer, was das rot-grüne Wien nicht kann?"

"Einsicht ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung, aber in der Wiener Stadtregierung gibt es nicht einmal die Einsicht, dass die Entwicklung suboptimal verläuft. Anstatt große Reformen anzugehen, wie regelmäßig von der ÖVP Wien gefordert, werden fast wortident die Initiativen vom letzten Jahr (präsentiert am 5. März 2013) noch einmal gebracht", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien weiter.

"In Wien müssen endlich die vielfältigen Potenziale, die von unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituten aufgezeigt wurden, gehoben werden. Bei effizienterem Einsatz stünden mehr Mittel für Zukunftsinvestitionen etwa in den Bereichen Bildung, Wohnen oder Infrastruktur zur Verfügung, die die dringend notwendigen Impulse für den Arbeitsmarkt mit sich bringen. Nur eine Politik, die Wirtschaftstreibende und deren Mitarbeiter unterstützt und nicht wie momentan nur Hindernisse in den Weg legt, kann dieser Stadt weiterhelfen", so Juraczka abschließend.

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