FP-Guggenbichler kritisiert EU-Umweltbeihilfenvorschlag

Förderung der Atomlobby statt Forcierung erneuerbarer Energien

Wien (OTS/fpd) - "Leider beschreitet die EU auch in einem für unsere Zukunft wichtigen Feld der Politik einen Irrweg, wenn sie den Umweltbeihilfenvorschlag in die Realität umsetzen will", sagt der Wiener FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Damit würde der Ausbau erneuerbarer Energien gebremst und stattdessen Energie aus Atom- und Kohlekraftwerken gefördert. Einspeisegesetze für erneuerbare Energieformen sollen verboten, am Fördersystem für Atomenergie und fossiler Energieformen aber nicht gerüttelt werden.

Diese rückschrittliche Energiepolitik wird offenbar von den Lobbyisten von Atomlobby und fossiler Energie gesteuert. So wird sogar das unterdurchschnittlich ambitionierte Ziel der EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 um 20% zu erhöhen, nicht zu erreichen sein", warnt Guggenbichler. "Die EU versucht - unter den wohlwollenden Blicken von SPÖ und ÖVP - leider weiter, nationale Gesetze auszuhebeln. Dabei wäre es gerade im Energiebereich dringend notwendig, neue Wege zu gehen und die zahlungskräftige Atomlobby endlich in die Schranken zu weisen", betont Guggenbichler. (Schluss)otni

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