Stronach/Dietrich: Gesundheitsgipfel für bessere Nahversorgung

Systematische Ausdünnung regionaler Spitalsinfrastruktur zeigt bereits dramatische Folgen

Graz (OTS) - Nach dem tragischen Tod eines Babys aus Voitsberg fordert die Landesobfrau des Team Stronach, Abg. Waltraud Dietrich, die sofortige Einberufung eines Gesundheitsgipfels in der Region, um die optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Das Baby ist aufgrund des langen Transportweges von Voitsberg ins Spital nach Deutschlandsberg gestorben. Dietrich: "Anscheinend gibt es hier gewaltige Schwachstellen im System. Diese müssen sofort beseitigt werden, damit so etwas nie wieder passiert. Es kann nicht sein, dass eine schwangere Frau bei einem Notfall eine Stunde auf den Rettungswagen warten und dann noch eine Stunde Fahrtzeit bis zu einer Geburtenstation in Kauf nehmen muss."

Für die Team Stronach Bezirksverantwortliche von Voitsberg, Michaela Lukmann, ist für diesen tragischen Vorfall die Schließung der Geburtenstation von Voitsberg im Jahr 2013 mitverantwortlich. "Das Zusperren der Geburtenstation ist das Werk der rot-schwarzen Einsparungspolitik unter Landesrätin Edlinger-Ploder. Die Geburtenstation in Voitsberg war bis zu ihrer Schließung eine über Jahrzehnte anerkannte Einrichtung. Sogar von auswärts kamen viele Mütter, um ihre Kinder zu gebären. Es gab über 10.000 Unterschriften in der Region gegen die Schließung der Geburtenstation, trotzdem wurde dichtgemacht", kritisiert Lukmann.

"Werdende Eltern brauchen die Sicherheit und Gewährleistung der gesundheitlichen Nahversorgung. Die Lösung kann nur sein, wenn die Politik zum Umdenken bewegt wird oder Investoren gefunden werden, die für die Geburtsklinik in Voitsberg eine finanzielle Patenschaft übernehmen", so die Team Stronach Bezirksverantwortliche.

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