FPÖ-Mölzer: Illegale Migration - EU hat mit Marokko Klartext zu sprechen

30.000 Afrikaner wollen illegal in spanische Exklaven Ceuta und Melilla - Wenn Marokko nicht mit EU zusammenarbeitet, sind Hilfszahlungen zu streichen

Wien (OTS) - Wenn in Marokko 30.000 afrikanische Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge darauf warten, über die Grenzzäune der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu klettern und damit illegal in die EU zu gelangen, dann besteht dringender Handlungsbedarf, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Dieser regelrechte Sturm auf die beiden spanischen Städte zeigt, wie notwendig eine Stärkung der EU-Grenzschutzagentur Frontex ist", hielt Mölzer fest.

Die Ereignisse verdeutlichten aber auch, so der freiheitliche EU-Mandatar, dass Marokko in die Pflicht zu nehmen sei. "Hier hat die EU mit den Marokkanern Klartext zu sprechen: Wenn kein Wille zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der illegalen Massenzuwanderung besteht - und danach sieht es aus -, hat Brüssel Hilfszahlungen zu streichen. Denn nichts gegen die illegale Massenzuwanderung zu unternehmen, ist ein unfreundlicher Akt Marokkos gegenüber der EU", betonte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass verstärktes Augenmerk auf die Bekämpfung des internationalen Schlepperunwesens gelegt werden müsse. "Hier sollte Brüssel im Rahmen der Zusammenarbeit Marokko Experten von Frontex zur Verfügung stellen. Schließlich geht es bei der Bekämpfung von Schlepperbanden auch darum, mafiöse Strukturen zu zerschlagen", schloss Mölzer.

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