Hypo - Stronach/Nachbaur: Die österreichischen Steuerzahler müssen uns näher sein als die Deutschen

Team Stronach beantragt U-Ausschuss

Wien (OTS) - "Unser Antrag auf einen Untersuchungsausschuss zur Hypo wird mit der Hoffnung eingereicht, bald zu einer Lösung zu kommen", so Team Stronach Klubobfrau Dr. Kathrin Nachbaur bei der Kurzdebatte im Parlament. Es retrospektiv sei zu klären, ob die Kreditvorsorgen ausreichend in der Bilanz vorgenommen wurden, denn es gebe wenige klare Aussagen über die Buchführung. "Wenn man die Zahlen besser kennt, kann man einen klareren Forecast machen."

Die Angabe der Regierung, es sei alles unvorhersehbar, "ist nicht zufriedenstellend. Jeder Geschäftsführer oder Bankmanager muss einen ziemlich genauen Forecast abgeben, insbesondere muss es bei jeder öffentlichen Firma einen genauen Blick über die Vergangenheit geben. Ohne das Bankgeheimnis zu verletzen, kann man viele Daten preisgeben", sagte Nachbaur.

Genaue Angaben zur Hypo seien alleine deshalb notwendig, weil man wissen müsse, wie die Auswirkungen auf die Staatsschulden sind. "Auch wenn die EU durch eine Systemumstellung der BIP-Berechnung beim Schönrechnen hilft und unsere Wirtschaftsleistung dadurch ein wenig nach oben schnallen wird, ändert sich gar nichts, letztendlich wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Das muss aber verhindert werden", so die Team Stronach Klubobfrau.

Nachbaur forderte die rot-schwarze Bundesregierung auf, dass diese sich endlich an die Bayern wendet. Diese hätten laut Handelsblatt bereits eine Milliarde Euro auf die Seite gelegt. "Da gibt es noch mehr zu holen. Die österreichischen Steuerzahler müssen uns näher sein als die Deutschen. Um das alles bestmöglich durchleuchten zu können, braucht es einen Untersuchungsausschuss."

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