Auer: Tägliche Beschuldigungen tragen nichts zur Schadensminimierung bei

ÖVP-Abgeordneter mahnt sechsmonatige mediale Ruhepause ein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Tägliche Beschuldigungen in Richtung Banken sind der Schadensminimierung nicht dienlich. Überdies haben sich das die Tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hypo Kärnten nicht verdient, sagte heute, Montag, ÖVP-Abg. Jakob Auer in der Dringlichen Anfrage an den Finanzminister. Jede öffentliche negative Berichterstattung verschlimmere die Situation, verweist Auer auf die Verunsicherung von Kunden, Mitarbeitern, Sanierungsmanagern und Aufsichtsorganen. "Denn es geht leider oftmals nicht um die Sache oder gar um Schadensminimierung, sondern vor allem um parteipolitische Profilierung vor der EU-Wahl im Mai", ist Auer überzeugt. Aus diesem Grund schlägt der ÖVP-Abgeordnete eine sechsmonatige mediale Ruhepause vor, damit die besten Experten das Bank-Desaster minimieren können. Dann könnte man durchaus für eine juristische und politische Aufklärung sorgen und die Verantwortlichen vor den Vorhang holen.

"Ja, alle haben Fehler gemacht", verweist Auer auf den Gesetzesantrag zur unbeschränkten Haftungsübernahme durch das Land Kärnten. "Bei der Abstimmung gab es keine einzige Gegenstimme, auch nicht jene der Grünen." Erst diese Haftungsübernahmen hätten ermöglicht, die Bilanzsumme derart aufzublähen, kritisierte Auer die mangelnde wirtschafts- und finanzpolitische Vernunft unter der Federführung des damaligen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider und seines Finanzreferenten, aber auch des Generaldirektors. "Dieser war gierig nach Macht, Anerkennung und den Boni. Da helfen nun auch Haftstrafen wenig, denn den wirtschaftlichen Schaden hat der Steuerzahler", so Auer.
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