Fahrgastschwund beweist Belastungen durch rotgrüne Stadtregierung - aber die AK schweigt dazu

ÖAAB-FCG fordert Gratisparken mit Jahreskarten und Zone 100 über die Stadtgrenze - statt konzeptloser Verkehrspolitik

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Die sinkenden Fahrgastzahlen bei den Wiener Linien haben am Montag politische Alarmstimmung ausgelöst. Statt vermehrt in öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, drehen die Wiener und Pendler nun den angeschlagenen Verkehrsbetrieben sogar den Rücken zu: Völlig überlastete Straßenbahnen (Linien 43, 44 und 6) und störungsanfällige U-Bahnen wie die U4, aber auch die viel zu hohen Preise, die den Pendlern über die VOR-Zonen derzeit verrechnet werden, sind für den Passagierschwund verantwortlich.
"Wir müssen die Öffis für Pendler wieder attraktiver machen und auch Wiener Arbeitnehmern bessere und schnellere Verbindungen bieten", erklärt Gabriele Tamandl, Vorsitzende der ÖAAB-FCG-Fraktion in der AK-Wien und kritisiert das eiserne Schweigen der roten AK-Führung und ihres Präsidenten Rudi Kaske zu dieser Thematik. Im AK-Wahlprogramm fordert die ÖAAB-FCG-Fraktion Gratisparken in Park&Ride-Garagen in Verbindung mit einer Jahreskarte der Wiener Linien.
"Dass man etwa von Klosterneuburg zur Arbeit nach Wien sogar zwei Fahrscheine lösen muss, halt ich für letztklassig. Die versprochenen Verbesserungen und Anpassungen der VOR-Zonen, sind nun auch schon wieder zwei Jahre alt. So konzeptlos kann man heute Verkehrspolitik nicht betreiben", zeigt sich Tamandl kämpferisch für die Arbeitnehmer.

Rückfragen & Kontakt:

Michael Wiesinger
ÖAAB-Wien
Laudongasse 16
Tel: (0)1 40143 275
michael.wiesinger@oeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW0001