FPÖ-Deimek zu OeBS: Moralische Restrukturierung der Nationalbank überfällig

Personelle BAWAG-Verbindungen kappen

Wien (OTS) - Der heutige Prozessstart rund um die Nationalbanktochter OeBS müsse zu denken geben. "Die Vorwürfe sind derart gewichtig, dass an einer großangelegten personellen Umstrukturierung im Management der Nationalbank selbst kein Weg vorbeiführt", erklärt der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek. Die Nationalbank sei zur Skandalbank mutiert.

Der heutige Prozessbeginn zur Aufarbeitung der Causa OeBS müsse zu denken geben. "Innerhalb der Nationalbank scheint ein Skandal dem nächsten zu folgen. Ein umfassender personeller Neustart und eine moralische Restrukturierung im Managementbereich sind unausweichlich", fordert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek Konsequenzen. "Wenn ein früherer Vizegouverneur vor Gericht sitzt - wobei die Unschuldsvermutung gilt - dann ist Feuer am Dach", führt Deimek aus und spielt auf Wolfgang Duchatczek an. Die Kette der Nationalbank-Skandale werde mittlerweile zu einer Fessel für die Reputation Österreichs. "Zur Causa OeBS gesellt sich der Blutgold-Skandal ebenso, wie der Pensionsskandal mit Bezügen von 30.000 Euro pro Monat und die demokratiepolitisch höchst bedenklichen Vorgänge rund um die Goldbestände Österreichs", wird Deimek konkret.

Es zeige sich, welche Blüten ein derart geschützter Bereich augenscheinlich hervorbringt. "Dieses Biotop der Abgehobenheit muss trockengelegt werden. Personelle Verflechtungen, etwa zum Bereich BAWAG - müssen endlich gekappt werden. Eine moralische Restrukturierung innerhalb der Nationalbank ist überfällig", schließt Deimek.

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