Podgorschek: SPÖ und ÖVP stellen sich hinter Spekulanten!

Antrag, Spekulanten an Hypo Abwicklung zu beteiligen abgelehnt

Wien (OTS) - "Inzwischen haben SPÖ und ÖVP ihre Maske fallen gelassen und sich entgegen der Interessen der Steuerzahler auf die Seite der Spekulanten gestellt", kommentiert der freiheitliche Budgetsprecher NR Abgeordneter Elmar Podgorschek die Ablehnung seines Antrages, Hypo Anleihen nur zum Kaufpreis statt zum Nominalpreis abzulösen.

Seit 2009 war der Wert der Hypo Alpe Adria Anleihen in Folge der enormen Probleme der Bank massiv gefallen; dennoch fand in den folgenden Jahren weiterhin schwunghafter Handel mit diesen Anleihen statt. "Offensichtlich haben Spekulanten Hypo Anleihen in der Hoffnung auf Staatshilfe erworben. Anders ist der Kauf von Anleihen einer völlig maroden Bank nicht zu erklären", stellt Podgorschek fest. Bei der von SPÖ und ÖVP angepeilten Anstaltslösung müssten diese Anleihen zum Nominalwert, der zuletzt das vierfache das Handelswertes betrug, abgelöst werden. Fette Gewinne für Spekulanten auf Kosten der Steuerzahler sind das Ergebnis.

"Genau dies sollte mein Antrag verhindern. Die Ablehnung diese Antrages wirft ein bezeichnendes Licht auf SPÖ und ÖVP", kritisiert Podgorschek. Es offenbare sich einmal mehr, dass die Regierungsparteien in der Causa Hypo ganz andere Interessen vertreten als die der Republik und damit der Steuerzahler, so Podgorschek abschließend.

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