Industrie zu Hypo: Finanzielle Notlage verlangt rasches Handeln

IV-GS Neumayer: Politik ist Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern im Wort - Start struktureller Reformen umso notwendiger - Ausreichend Sparpotenziale bekannt

Wien (OTS/PdI) - "Angesichts der Versäumnisse bei der Krisenbewältigung der Hypo-Alpe-Adria in der Vergangenheit, ist es umso wichtiger, jetzt rasch eine Lösung zu finden, die die Steuerzahlerin, den Steuerzahler und vor allem den Wirtschaftsstandort Österreich nicht mehr zusätzlichen Schaden zufügt", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Montag.

"Wir erwarten uns eine professionelle, rasche und sachlich fundiert Abwicklung", forderte Neumayer. "Durch den Fall Hypo steigt die Staatsverschuldung Österreichs vermutlich auf über 80 Prozent. Konsequenz daraus ist, zusätzlich ernsthafte, strukturelle Reformen anzugehen - der Leidensdruck sollte nun ausreichend groß sein. Der richtige Weg lautet Entlastung durch nachhaltige, ausgabenseitige Reformen im Staat. Die Sanierung der Hypo darf nicht auf Kosten der nächsten Generationen erfolgen", so Neumayer.

"Durch eine Modernisierung des Staates, eine konsequente Staatsaufgabenreform, eine ernsthafte Verwaltungsreform sowie strukturelle Veränderungen im Gesundheits-, Pensions- und Bildungsbereich könnte ein Einsparungspotenzial von vier Prozent des BIP gehoben werden", so Neumayer.

Nicht zuletzt angesichts des drohenden Vertrauensverlustes in die Politik sei die Regierung daher dringend gefordert, lange bekannte Sparpotenziale zu heben: "Die Politik ist den Menschen und Unternehmen nun mehr denn je einen vernünftigen Umgang mit ihrem Steuergeld und nachhaltiges Wirtschaften schuldig."

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