Schieder: Privilegien für hohe Managergagen werden abgeschafft

Weiters Verlängerung des Solidarbeitrags von Top-VerdienerInnen und Abschaffung der Steuerprivilegien für "Golden Handshakes" im Finanzausschuss beschlossen

Wien (OTS/SK) - "Die Abschaffung der Steuerprivilegien für Top-ManagerInnen und Konzerne sind ein wichtiger Beitrag zu einer fairen und sozial gerechten Budgetkonsolidierung", freut sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder anlässlich der im Rahmen des Abgabenänderungs-Gesetzes im Finanzausschuss beschlossenen Maßnahme. "Auch die Solidarabgabe von Spitzen-VerdienerInnen wird unbefristet verlängert und die steuerliche Begünstigung von so genannten 'Golden Handshakes' abgeschafft. Damit ist es uns gelungen, jahrelange und zentrale SPÖ-Forderungen für mehr Steuergerechtigkeit zu verwirklichen", betont Schieder am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die im Abgabenänderungs-Gesetz vereinbarte Nicht-Absetzbarkeit von ManagerInnen-Gehältern betrifft alle Gagen über eine halbe Million Euro. "Damit werden wir wesentlich dazu beitragen, der unverhältnismäßig hohen Entlohnung von ManagerInnen einen Riegel vorzuschieben", ist Schieder überzeugt.

"Mit der Verlängerung des Solidarbeitrags von Top-VerdienerInnen setzt die Bundesregierung den konsequenten Weg der gerechten Besteuerung, den sie in der letzten Legislaturperiode begonnen hat, fort", sagt der SPÖ-Klubobmann zur ebenfalls im Abgabenänderungs-Gesetz vereinbarten Maßnahme. Im Detail besagt die Regelung, dass Einkommensteile über 150.000 Euro auch künftig einen Zuschlag von 3,5 Prozent, über 300.000 Euro einen Zuschlag von 5 Prozent und ab über 500.000 Euro einen Zuschlag von 7,5 Prozent zahlen müssen.

Auch die steuerliche Begünstigung von freiwilligen Zahlungen beim Abbau von MitarbeiterInnen, der so genannte "Golden Handshake", wird mit dem Beschluss des Abgaben-Änderungsgesetzes abgeschafft, und zwar ab der dreifachen Höchstbeitragsgrundlage von derzeit 13.320 Euro monatlich. Die gesetzliche Abfertigung wird davon allerdings nicht betroffen sein, das heißt Kündigungsentschädigungen bleiben weiterhin steuerbegünstigt. (Schluss) mo/rp

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