ORF-III-Dokumontag im Weltraum: Schwerpunktthema Astronomie anlässlich des 450. Geburtstags von Galileo Galilei

Außerdem: Nationalratssondersitzung zur Hypo Alpe Adria live aus dem Parlament

Wien (OTS) - Wenn am Montag, dem 17. Februar 2014, die Nationalratssondersitzung zum Finanzdebakel Hypo Alpe Adria stattfindet, überträgt ORF III live und in voller Länge ab 8.30 Uhr aus dem Parlament. Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler sowie Finanzminister Michael Spindelegger geben eine Erklärung zum aktuellen Stand der Pleitebank.
Zum 450. Geburtstag von Galileo Galilei wartet ORF III im Hauptabend mit einem Doku-Reigen an österreichischen Erstausstrahlungen zum Schwerpunktthema Astronomie auf. Um 20.15 Uhr präsentiert "Die Geschichte der Welt - Vom Urknall bis heute" eine ungewöhnliche Perspektive auf die Geschichte der Erde. Danach gehen die Dokumentationen "Die Jagd nach den Grenzen des Universums" um 21.50 und "Das Rätsel der Dunklen Materie" um 22.50 Uhr ungelösten Geheimnissen des Universums und den Entwicklungen in seiner Erforschung nach.

Die Sendungen im Überblick:

"Politik LIVE: Nationalratssondersitzung: Finanzdebakel Hypo Alpe Adria" (8.30 Uhr)

Turbulent waren die vergangenen Tage aus Sicht der Politik, seit bekannt ist, dass die Bundesregierung die Pleitebank Hypo Alpe Adria ohne Beteiligung anderer Geldhäuser abwickeln will. In diesem Fall würde alleine der Steuerzahler mit bis zu 19 Milliarden Euro belastet. Auf Antrag der Grünen tritt der Nationalrat zu einer Sondersitzung zusammen, in deren Rahmen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler sowie Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) eine Erklärung zum Status Quo bei der Kärntner Bank abgeben. Nach der anschließenden Debatte zu den Erklärungen planen die Grünen zudem eine dringliche Anfrage an den Finanzminister zu richten. Damit der Vizekanzler und Finanzminister diese auch beantworten kann, wurde der Sitzungsbeginn auf 8.30 Uhr vorverlegt, da dieser anschließend direkt nach Brüssel zum Treffen der Euro-Gruppe fliegt.
ORF III überträgt die Sondersitzung des Nationalrats ab 8.30 Uhr parallel zu ORF 2 live und in voller Länge. Auf ORF 2 kommentiert bis 13:00 Uhr Fritz Jungmayr, auf ORF III Andreas Heyer.

"Doku.Zeit: Die Geschichte der Welt - Vom Urknall bis heute" (20.15 Uhr)

Im Hauptabend zeigt ORF III die deutschsprachige Erstausstrahlung der Dokumentation "Die Geschichte der Welt - Vom Urknall bis heute". In beeindruckenden Bildern und mit aufwändigen Computeranimationen blickt die Dokumentation aus einer neuen Perspektive auf die 14 Milliarden Jahre lange und einzigartige Geschichte unseres Universums, der Erde und der Menschheit. Durch die wissenschaftliche Grenzüberschreitung von Astrophysik, Chemie, Biologie, Paläontologie und Anthropologie wird eine erstaunliche Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart enthüllt.

"DokuMente: Die Jagd nach den Grenzen des Universums" (21.50 Uhr)

In österreichischer Erstausstrahlung folgt anschließend "Die Jagd nach den Grenzen des Universums". Die Dokumentation erzählt die Entstehungsgeschichte des Kosmos und fragt nach seiner Zukunft. Nicht immer wusste man, dass die Milchstraße nur eine von mehreren Milliarden Galaxien ist, die sich immer schneller voneinander entfernen. Mit Hilfe hochmoderner Teleskope fand man heraus, dass das Weltall zum Großteil aus unsichtbarer Materie besteht. Doch was genau ist Dunkle Materie und wie wirkt die geheimnisvolle dunkle Energie? Mit Teleskopen der neuesten Generation wollen Forscher wie die Nobelpreisträger Arno Penzias und Robert Wilson oder der Astronom Alex Filippenko die mysteriösen Teilchen sichtbar machen und eines der größten Rätsel des Weltalls lösen.

"DokuMente: Das Rätsel der Dunklen Materie" (22.50 Uhr)

Die Dokumentation "Das Rätsel der Dunklen Materie", ebenfalls eine österreichische Erstausstrahlung, beleuchtet unterschiedliche wissenschaftliche Methoden zum Nachweis der Dunklen Materie. Dabei kommen unter anderem Teleskope zum Einsatz. Das 1963 errichtete Radioteleskop von Arecibo in Puerto Rico mit einem Durchmesser von 305 Meter besteht aus 38.778 perforierten Aluminiumlamellen, welche die eingehenden Wellen reflektieren und an den in 150 Metern Höhe installierten Empfänger weiterleiten. Die Radiowellen, Infrarot-, Gamma- und Röntgenstrahlung geben der Forschung Hinweise über die Dunkle Materie.
Das Hubble-Weltraumteleskop hat aus seiner Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe mehre Dutzend Gravitationslinsen fotografiert, die aufgrund der Erdatmosphäre von unserem Planeten aus nicht sichtbar sind. Diese beeinflussen die Ausbreitungswege des Lichts einer entfernten Quelle und verzerren das Bild, das wir erhalten.

Astronomisch geht es außerdem am Dienstag, dem 18. Februar, um 22.10 Uhr weiter, wenn Karl Hohenlohe in der ORF-III-Museumssendung "Aus dem Rahmen" den Meteoritensaal des Naturhistorischen Museums besucht.

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