FPÖ-Obermayr: EU-Militäreinsatz in Zentralafrika noch immer ohne Exitstrategie

Vor Truppenentsendung noch viele offene Fragen zu klären

Wien (OTS) - "Die momentane Lage in Zentralafrika wird als 'eher ruhig' bezeichnet. Außerdem werden als voraussichtliche Einsatzdauer noch immer sechs Monate genannt", so Mag. Franz Obermayr, Abgeordneter der FPÖ im EU-Parlament.

"Doch die Lage sieht anders aus, nach monatelangen Kämpfen zwischen islamistischen Rebellen und christlichen Milizen droht das bitter arme Land vollends im Chaos zu versinken." Eine Ausweitung des Einsatzgebietes der EU-Truppen außerhalb der Hauptstadt Bangui werde von hochrangigen Militärs zwar ebenso ausgeschlossen, wie eine längere Einsatzdauer. "Was jedoch ebenfalls noch unbedingt geklärt werden muss, bevor man sich auf so ein Abenteuer einlässt, ist eine mögliche Exitstrategie", gibt Obermayr zu bedenken und stellt auch die Frage, wie die EU vorgehen soll, sollte sich das Einsatzgebiet trotzdem ausweiten oder die Einsatzdauer verlängern.

"Man muss sich dringend die Frage stellen ob die im Einsatz befindlichen Soldaten auf solche Situationen eingestellt und dafür ausgerüstet sind", so Obermayr abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007