SPÖ Kärnten zu Polizeireform: Alibi-Termin Mikl-Leitners setzt respektlosen Umgang mit Betroffenen fort

Köchl: Uneinsichtigkeit der Innenministerin schadet Schutz- und Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung. Weitere Protestmaßnahmen stehen im Raum.

Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik an ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner äußert der Vorsitzende des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes, LAbg. Klaus Köchl, nach dem heutigen Gespräch in der Landespolizeidirektion Kärnten: "Der weg war umsonst", zeigt sich Köchl empört darüber, dass die teilweise weit angereisten Bürgermeister während des Gesprächs aus den Medien erfahren mussten, dass Mikl-Leitner schon vor Beginn der Diskussion den Medien erklärte: "Ja, es bleibt bei der Schließung von 22 Polizeidienststellen!"

"Nicht nur, dass die heute erstmals vorgebrachten Kriterien für die Schließung in vielen Fällen nachweisbar nicht zutreffen, setzt sich der respektlose und geringschätzende Umgang mit den Bürgermeistern und der Bevölkerung fort", so Köchl. So habe Mikl-Leitner unter anderem gemeint: "In Bezug auf die Kommunikation können Sie mir Vorwürfe machen, wie Sie wollen."

Es sei mehr als enttäuschend, dass die Innenministerin die ausgestreckte Hand und das Angebot von Landeshauptmann Peter Kaiser -ohne es auch nur eine Sekunde in Erwägung zu ziehen - ausschlägt. "Wir Bürgermeister waren und sind an einer gemeinsamen Lösung im Interesse der Bevölkerung interessiert. Wir werden uns aber auch weiter dagegen zu wehren wissen, wenn eine Schließungswelle wie mit der Axt im Walde ohne jede Einbindung durchgepeitscht werden soll", behält sich Köchl weitere Protestmaßnahmen vor.

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