JW-Rohrmair-Lewis: Stark verhandelt, viel für den Standort erreicht!

Junge Wirtschaft begrüßt Änderungen im Abgabenänderungsgesetz sowie Maßnahmen zur Entschärfung der angespannten Finanzierungssituation

Wien (OTS/PWK084) - "Es wurde stark verhandelt und viel erreicht.
Im Finanzausschuss wurden die gründer- und jungunternehmerfeindlichen Bestimmungen des Abgabenänderungsgesetzes deutlich entschärft und zudem hat Wirtschaftsminister Mitterlehner Maßnahmen zur Unterstützung der Finanzierung von KMU und Startups präsentiert. Eine positive Nachricht für alle Jungunternehmer in turbulenten Zeiten", kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), das heute im Finanzausschuss des Nationalrates beschlossene Abgabenänderungsgesetz.

Proteste zeigten Wirkung: Giftzähne im Abgabenänderungsgesetz gezogen
Dazu gab es im Vorfeld heftige Kritik an der geplanten Rücknahme der GmbH-Reform sowie der Abschaffung des Gewinnfreibetrags. "Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer ist es der Jungen Wirtschaft durch heftige Proteste, intensive Überzeugungsarbeit und zähes Ringen gelungen, die schlimmsten Vorhaben im Abgabenänderungsgesetz zu entschärfen. Dadurch kommt es zu keinen weiteren Hürden für Jungunternehmer und Startups", erklärt Rohrmair-Lewis. So konnte die Stigmatisierung von GmbH-Gründern als "gründungsprivilegiert" verhindert werden. Zudem muss keine automatische Auffüllung des Stammkapitals erfolgen, sobald Gewinne geschrieben werden. Bis spätestens zehn Jahre nach Gründung ist die Stammeinlage auf insgesamt zumindest 35.000 Euro anzuheben. "Das ermöglicht gerade in der Anfangsphase, die Gewinne für Investitionen und damit für Wachstum und Arbeitsplätze zu nutzen", so der JW-Bundesvorsitzende. Außerdem wird der Gewinnfreibetrag beibehalten.

Finanzierungsmilliarde ist positive und wichtige Maßnahme "Außerdem begrüßen wir die heute von Wirtschaftsminister Mitterlehner angekündigten Maßnahmen, um die schwierige Finanzierungssituation von KMU und Startups zu entschärfen", betont Rohrmair-Lewis. Laut Wirtschaftsministerium soll in diesem Jahr eine Milliarde Euro an zinsgünstigen Krediten, Zuschüssen, Beteiligungen und Garantien für die heimischen Gründer und Jungunternehmer bereitgestellt werden. "Wir brauchen aufgrund der sehr angespannten Finanzierungssituation insbesondere für Jungunternehmer unbedingt Ergänzungen zur klassischen Bankenfinanzierung. Die angekündigte Maßnahme ist daher ein wichtiger Schritt, dem aber weitere folgen müssen", spricht der JW-Bundesvorsitzende etwa eine klare rechtliche Basis für ergänzende Finanzierungsformen, wie etwa Crowdfunding an. (ES)

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