WBNÖ-Zwazl: "Handwerkerbonus kommt schon ab 1. Juli"

Verhandlungserfolg für Wirtschaftsbund: Handwerkerbonus durchgesetzt, Verbesserungen bei Gewinnfreibetrag und GmbH-Reform gesichert

St. Pölten (OTS) - "Unser Drängen hatte Erfolg: Mit 1. Juli 2014 wird der Handwerker-Bonus, den der Wirtschaftsbund Niederösterreich bereits im Wirtschaftsparlament im Herbst gefordert hat, als Pilotmodell umgesetzt", freut sich Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau BR KommR Sonja Zwazl über den heutigen Beschluss im Abgabenänderungsgesetz durch den Finanzausschuss. "Zugleich wurden in schwierigen Verhandlungen auch beim Gewinnfreibetrag und der GmbH-Regelung maßgebliche Änderungen im Interesse der Wirtschaft erreicht."
Beim Handwerkerbonus soll ein privater Haushalt 20 Prozent der Arbeitskosten eines Handwerksbetriebes steuerlich absetzen können. Der Bonus soll auf Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in der Höhe von 3.000 anwendbar sein, bis zu 600 Euro könnten somit geltend gemacht werden. "Wir erzielen damit einen doppelten Effekt", so Zwazl weiter, "Wir kurbeln die Wirtschaft an und bekämpfen den Pfusch bei Kleinaufträgen." Im ersten Jahr werden dafür 10 Millionen Euro bereit gestellt, im Folgejahr werden es 20 Millionen sein.
Der steuerbegünstigte Gewinnfreibetrag bleibt in vollem Umfang erhalten. Für Investitionen über den Gewinnfreibetrag von 30.000 Euro jährlich hinaus, gibt es unverändert die Möglichkeit für Realinvestitionen oder - künftig - in Wohnbauanleihen. Beide Möglichkeiten sind wichtige Beiträge zur Stützung der Realwirtschaft und bewirken, dass der 13./14. Bezug für Selbstständige auch in Zukunft bestehen bleibt. "Eine mögliche Diskriminierung von Selbstständigen konnte damit abgewendet werden", so Zwazl.
Die "GmbH neu" bleibt für die kommenden 10 Jahre vollinhaltlich aufrecht. "Sie soll Jung-Unternehmern zu Gute kommen", fügt die Landesgruppen-Obfrau hinzu. Das bedeutet, dass Neugründungen weiterhin mit einem Mindeststammkapital von 10.000 Euro möglich sein werden. Die Belastung durch die Körperschaftssteuer bleibt in den ersten fünf Jahren unverändert bei 500 Euro und wird erst ab dem 10. Jahr auf 1750 Euro erhöht.
"Der Beschluss ist auch eine Bestätigung dafür, dass Verhandlungen und konstruktive Gespräche nachhaltigere Erfolge bringen", fügt WBNÖ-Direktor Mag. Harald Servus hinzu: "Das ist unser Credo: Wir schreien nicht lauthals, wir arbeiten gemeinsam an Lösungen. Ich möchte zusätzlich auch unseren blaugelben Nationalratsabgeordneten danken, sie waren maßgeblich an unseren Verhandlungserfolgen für die Wirtschaft beteiligt."

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