Christian Ragger: Bund hat Hypo-Haftungen längst konkludent übernommen

Kärntner Vertreter seit Verstaatlichung aus dem Aufsichtsrat ausgesperrt

Klagenfurt (OTS) - "Die Verhandlungen zwischen dem Bund und dem Land Kärnten in Bezug auf die Hypo-Haftungen, die LHStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut angekündigt hat, können nur ein Ergebnis bringen. Dass der Bund längst die Haftungen übernommen hat", teilt der Obmann der Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger mit.

Die Hypo International hat nämlich seit sie im Besitz des Bundes ist, keinen Vertreter des Haftungsträgers Kärnten zu den Aufsichtsratssitzungen eingeladen. Damit hat der Bund Kärnten dessen wichtigstes Kontrollrechtes genommen. Seit 2009 sei aber auch das Verlustrisiko explodiert. So habe das Finanzministerium 2009 offiziell mitgeteilt, dass es bei zwei Milliarden Euro liege. Mittlerweile spreche man vom Zehnfachen. "In der Zeit, in der Kärnten im Aufsichtsrat nicht mehr vertreten war, wurde der Schaden maximiert", so Ragger.

Eine gesetzliche Bedingung der Haftungsübernahme Kärntens für die Hypo International ist die Möglichkeit der Kontrollausübung. Wenn die Bank diese nicht mehr ermögliche, signalisiere sie, dass sie den Haftungsträger nicht mehr benötige. Dieser Aspekt müsse jedenfalls aus Kärntner Sicht gründlich geprüft werden.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0005