Handwerkerbonus: Positiver Einstieg zur Umsetzung des Regierungsprogramms

Bundesinnung Bau begrüßt die Neuauflage des Sanierungsschecks - weitere Maßnahmen zur Konjunkturbelebung sollen folgen

Wien (OTS/PWK083) - Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel sieht die Einführung des Handwerkerbonus und die Möglichkeit für Unternehmer, durch den Gewinnfreibetrag steuerbegünstigt Wohnbauanleihen zu erwerben, als positive Maßnahmen zur Konjunkturbelebung und zur Schaffung leistbaren Wohnens. Der Handwerkerbonus soll ab 1. Juli 2014 vorerst befristet erfolgen. Für heuer sollen dafür 10 Mio. Euro und 2015 dann 30 Mio. Euro zur Verfügung stehen. 20 Prozent der nachgewiesenen Arbeitskosten von max. 3.000 Euro (ohne USt) sollen im Zuge eines Refundierungsmodells vom Finanzministerium erstattet werden.

Damit ist der Einstieg für die Umsetzung der langjährigen Forderung von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und der Bauwirtschaft zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft und zur Konjunkturbelebung geschafft. "Wir sind überzeugt, dass die Evaluierung so positive Ergebnisse liefern wird, dass ab 2016 daraus eine Dauerregelung wird - ähnlich wie in Deutschland. Das ist ja auch im Regierungsprogramm so vorgesehen", erklärt Hans-Werner Frömmel.

Anreize für den Fiskus
Als besonders erfreulich bezeichnet der Bundesinnungsmeister auch die Neuauflage der Förderaktion für die thermische Sanierung, die heute von Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Andrä Rupprechter bekannt gegeben wurde. Im vergangenen Jahr wurden mit dem Sanierungsscheck Investitionen von 847 Mio. Euro ausgelöst. "Der Sanierungsscheck ist eine Förderaktion mit enormen Hebelwirkungen, durch die der Staat ein Vielfaches an Einnahmen wieder lukriert", begrüßt Frömmel die Entscheidung.

Und abschließend betont Frömmel: "Durch die zusätzlichen Einnahmen bei Lohn-, und Umsatzsteuer, Sozialversicherung sowie ersparten Arbeitslosengeldern bringen derartige Fördermodelle bzw. fiskalische Anreize dem Staat mehr, als sie ihn kosten. Wichtig ist, dass nun auch die weiteren Maßnahmen des Regierungsprogramms rasch umgesetzt werden. Insbesondere müssen die Verhandlungen im Bereich der Wohnbauförderung forciert werden." (KR)

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