FPÖ: Haider: Einstufung von Poker als Glücksspiel fördert Illegalität und drängt Sportevents ins Ausland

Diese Neuregelung schützt nicht vor Spielsucht und bringt nur Nachteile

Wien (OTS) - "Das ist ja nichts anderes als dasselbe Konstrukt, das vom Verfassungsgerichtshof schon einmal gekippt wurde", kritisierte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mag. Roman Haider die in der heutigen Sitzung des Finanzausschusses im Parlament vorgelegten Pläne der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung, in Hinkunft drei Poker-Lizenzen zu vergeben. Die vom VfGH vor zwei Jahren gekippte Regelung habe hingegen nur eine Lizenz vorgesehen.

"Natürlich hat der Spielerschutz Vorrang, aber durch diese Regelung drängt man das Pokerspiel in die Illegalität, und das kann ja nicht Sinn der Sache sein", so Haider weiter, der auch darauf verwies, dass weltweit Poker vermehrt als Sport angesehen werde - wie etwa von der IMSA (International Mind Sports Association) in London, der auch Schach, Backgammon, Bridge und Go angehören würden. "Und als Obmann des Tourismusausschusses im Parlament vermisse ich darüber hinaus jegliche Überlegung, wie man große Pokerevents, wie sie häufig in Wien stattfinden und den Städtetourismus beleben, in Österreich halten kann. Diese Events werden nach Ungarn und Tschechien abwandern, dort reibt man sich deshalb schon die Hände", warnte Haider abschließend auch vor wirtschaftlichen Nachteilen.

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