Handwerkerbonus ab Juli 2014 - ein Gewinn für alle

Bundessparte Gewerbe und Handwerk erwartet positive Auswirkungen für Handwerker, Konsumenten und Staat

Wien (OTS/PWK082) - Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk rechnet das Modell der Regierung bereits seit Jahren vor. Endlich wird es in Angriff genommen. Bundesspartenobmann Steindl zeigt sich erfreut:
"Der Handwerkerbonus ist die dringend notwendige Anerkennung von Qualitätsarbeit." Für die Konsumenten hat der Handwerkerbonus ebenso Vorteile, so Steindl: "Bei einer steuerlichen Entlastung ist die Entscheidung leichter - man geht zum Schmid und nicht zum Schmidl. Damit kann sich der Kunde aber auch eine gewisse Leistung erwarten." Auch das Bundesbudget wird nur augenscheinlich belastet. "Bedenken Sie die zusätzlichen Steuereinnahmen durch das Senken der Schwarzarbeit und der Konsumsteigerung. Das Geld, das vom Staat ausgegeben wird, kommt auch wieder rein in die Kassa. Insgesamt eine erfreuliche Bilanz - ein Gewinn für alle", fasst Steindl zusammen.

Steuerliche Begünstigung
Der Handwerkerbonus steht für eine steuerliche Entlastung von Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im privaten Haushalt durch eine Absetzbarkeit eines Teils der in Rechnung gestellten Kosten. Begünstigt sind nur Lohnkosten der HandwerkerInnen, nicht aber Material. Zu den Dienstleistungen zählen etwa auch das Streichen und Tapezieren von Innenwänden, die Beseitigung kleiner Schäden, die Erneuerung des Bodenbelags oder der Austausch von Fenstern. Dadurch würden positive Impulse für die Wirtschaft gesetzt, die zusätzliche Steuereinnahmen bewirken.

Was bringt der Handwerkerbonus?
- Aufgrund der von der Wirtschaftskrise ausgelösten Arbeitslosigkeit besteht die Gefahr eines verstärkten Anwachsens der Schattenwirtschaft. Durch den Nachfrageeffekt des Handwerkerbonus wird die Schwarzarbeit gesenkt und der Fiskus profitiert.
- Privater Konsum ist der wichtigste konjunkturelle Stabilisator. Mit dem Handwerkerbonus wird Wertschöpfung im Inland gefördert.
- Der Handwerkerbonus bringt durch eine Stärkung des Handwerks auch mehr Beschäftigung und damit neue Arbeitsplätze. (KR)

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Prof. Dr. Reinhard Kainz
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Gewerbe und Handwerk
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