Innenministerium: Falsche Berichterstattung zum Zentralen Melderegister

Keine EDV-Panne und keine Löschung von Meldedaten

Wien (OTS) - Eine Tageszeitung berichtet von einer angeblichen EDV-Panne im Innenministerium und einer Löschung von Meldedaten. Diese Berichterstattung hat offenbar zu einer Verunsicherung von Bürgerinnen und Bürgern und zu Nachfragen im Innenministerium geführt. Das Innenministerium hält fest, dass der entsprechende Bericht tatsachenwidrig ist. Weder hat es eine EDV-Panne im Zentralen Melderegister gegeben, noch wurden Meldedaten gelöscht.

Das Zentrale Melderegister (ZMR) ist eine Datenbank, die technisch vom Innenministerium betrieben wird. Diese Datenbank enthält den Datenbestand aller österreichischen Meldebehörden. Als technischer Betreiber des ZMR stellte das Innenministerium bereits 2005 von ZMR 1 auf ZMR 2 um.

Damit wurde die Speicherung von akademischen Graden europäischen Standards angepasst. Seither erfolgen Eintragungen nur mehr auf Basis der vom Wissenschaftsministerium bekanntgegebenen akademischen Grade. Seit dieser Umstellung im Jahr 2005 gab es keine weitere Änderung mehr in diesem Bereich.

Weder hat es eine EDV-Panne im Zentralen Melderegister gegeben, noch wurden Meldedaten gelöscht, noch erging seitens des Innenministeriums eine Information an die Gemeinden als Meldebehörden. Die diesbezügliche Berichterstattung wird als tatsachenwidrig zurückgewiesen.

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