Wiener FPÖ fordert Untersuchungskommission zu Auftragsvergaben

Wien (OTS) - "Rot-grünen Machtmissbrauch" hat der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus heute im Rahmen einer Pressekonferenz geortet. Gudenus bezog sich dabei auf verschiedene "dubiose" Auftragsvergaben städtischer Einrichtungen. Die 29-Millionen-Euro-Sanierung eines Seniorenhauses in Liesing etwa sei ohne Ausschreibung an eine SPÖ-nahe Firma gegangen. Gudenus forderte:
Eine Untersuchungskommission solle diese "in-sich-Geschäfte" aufklären - ebenso sprach er sich für einen "ständig tagenden Anti-Korruptions-Ausschuss" im Gemeinderat aus.

Weitere Kritik fand Gudenus am Wiener AKH: Dort sei 2009 eine neue Reinigungsfirma beauftragt worden, die um drei Millionen Euro teurer sei als der vorherige Vertragspartner. Betreffend Wiener Wohnen beklagte er, dass ein Großauftrag an ein "Installateurs-Kartell" ergangen sei - einem Urteil des Kartellgerichts nach liege das Auftragsvolumen aber unter der Bagatellgrenze. Zuletzt fand Gudenus auch Kritik an der Fernwärme: Bei der Vergabe von Rohrleitungsarbeiten sollen "Schmiergelder" geflossen sein.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01 4000-81794, Internet: www.fpoe-wien.at/ (Schluss) esl

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