- 13.02.2014, 11:40:18
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Bethlehem: Gemeinsamer Gottesdienst für 700 Pilger aus Österreich
Derzeit befinden sich rund 1.000 österreichische Wallfahrer aus vier Diözesen mit ihren Bischöfen im Heiligen Land
Utl.: Derzeit befinden sich rund 1.000 österreichische Wallfahrer
aus vier Diözesen mit ihren Bischöfen im Heiligen Land =
Wien - Jerusalem, 13.02.14 (KAP) Mit einem großen Gottesdienst am
Mittwoch in Bethlehem haben die derzeitigen vier zeitgleichen
Diözesanwallfahrten ins Heilige Land ihren vorläufigen Höhepunkt
erreicht: rund 700 Wallfahrer aus Eisenstadt, Salzburg und Kärnten
haben am Mittwoch gemeinsam mit ihren Bischöfen, Erzbischof Franz
Lackner und den Diözesanbischöfen Alois Schwarz und Ägidius
Zsifkovics einen Gottesdienst in der Katharinenkirche in Bethlehem
gefeiert. Thematisch war die Messfeier entsprechend dem Leitthema
der Geburtskirche Jeus an Weihnachten ausgerichtet. Bischof Schwarz
rief die Pilger in seiner Predigt dazu auf, hinter ihrem Glauben zu
stehen und die Botschaft von der Geburt Christi in die Welt
hinauszutragen.
Insgesamt haben sich aus den österreichischen Diözesen Eisenstadt,
Gurk-Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck rund 1.000 Pilger auf den
Weg ins Heilige Land begeben. Am kommenden Wochenende ist dann
"Schichtwechsel": die Pilger aus Salzburg, Kärnten und Tirol, die
ihre Heimreise antreten, werden von Wallfahrern aus Oberösterreich
und der Steiermark abgelöst.
Salzburgs Erzbischof Lackner erfüllte sich am Mittwoch im Rahmen der
Reise ein "Herzensanliegen" und besuchte das Caritas Baby Hospital
in Bethlehem. Die Hälfte der Kollekte des Festgottesdienstes zu
Lackners Amtseinführung im Jänner kommt dem Krankenhaus zugute. Die
Einrichtung ist die zentrale medizinische Anlaufstelle im gesamten
Westjordanland, indem rund 500.000 Kinder leben. Der Großteil der
kleinen Patienten sind Muslime.
Bischof Zsifkovic ist derzeit mit 264 Pilgern aus dem Burgenland im
Heiligen Land unterwegs und beschreibt die Reise als "intensiv und
beglückende Tage der Begegnung im Zeichen des gemeinsamen Glaubens
an Jesus Christus". Die Erfahrungen des gemeinsamen Weges mögen, so
der Bischof, nach der Rückkehr in den Alltag "uns dabei helfen, den
tiefen Brunnen in unserem Inneren immer wieder anzuzapfen und
gestärkt durch die Erlebnisse der Pilgerfahrt zu Hause zu
glaubhaften Boten der Frohen Botschaft Jesu Christi zu werden."
Tiroler Jugendliche stellten sich am Mittwoch einem intensiven
Austausch mit Jugendlichen aus einer christlichen Schule im
Palästinensergebiet Beit Jala. Rund 1.000 christliche und
muslimische Jugendliche besuchen die gemischtgeschlechtliche Schule,
die 1851 von evangelischen Diakonissen aus Deutschland gegründet
wurde. Bischof Scheuer zeigte sich beeindruckt vom regen Austausch
an Lebens- und Alltagserfahrung, den die jungen Palästinenser und
Tiroler pflegten.
(ende) jmo/hkl/
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