FP-Matiasek: Null Toleranz bei Kindesmissbrauch

Öffentliche Entschuldung der Täter ist falscher Ansatz

Wien (OTS/fpd) - Null Toleranz bei Kindesmissbrauch fordert heute die Stadträtin der FPÖ-Wien Veronika Matiasek anlässlich des jüngst bekannt gewordenen Falls, wo sich ein Vater an seiner zweijährigen Tochter verging.

Eine öffentliche Entschuldung der Täter sei hier jedenfalls ein falscher Ansatz. Gewalt an und Missbrauch von Kindern gehöre zu den schlimmsten Verbrechen, die es überhaupt gibt, sagt Matiasek und fordert daher, "das Strafmaß muss dringend erhöht werden!" Leider komme es auch viel zu häufig vor, dass in vom Jugendamt betreuten Familien weiterhin Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung stehen. Daraus lasse sich schließen, dass der Mitarbeiterstab dringend ausgebaut werden müsse. Aber auch Schulungen müssten zur Früherkennung derartiger Missstände intensiviert werden, um diese Grausamkeiten, die das Leben eines Kindes für alle Zeit beeinträchtigen, frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Kinderschänder seien besonders üble Straftäter, für deren "Gefühle" es weder öffentliche Empathie noch Verständnis geben dürfe. Vielmehr müsse gerade bei sexuellem Missbrauch und Gewalt an Kindern die volle Härte des Gesetzes zu tragen kommen, so Matiasek, die abschließend darauf hinweist, dass nicht zuletzt auch Frauen vermehrt darin bestärkt werden sollten, Beobachtungen solcher Vorfälle zu melden, anstatt wie leider zu oft der Fall, wegzuschauen. Nicht der Partner, sondern das Kind ist zu schützen! (Schluss) hn

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