- 13.02.2014, 11:23:20
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Edgar Mayer: Bessere Lebensmittelkennzeichnung auf EU-Ebene wünschens- und unterstützenswert
"Keine geklonten Lebensmittel in Österreich!"
Utl.: "Keine geklonten Lebensmittel in Österreich!" =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir legen größten Wert auf gute, gesunde
Lebensmittel. Dazu gehört eine möglichst genaue und nachvollziehbare
Kennzeichnung - nicht nur für in Österreich erzeugte Lebensmittel,
sondern auch für Lebensmittel, die aus dem EU-Raum kommen. Daher
begrüßen wir, dass das Europäische Parlament Richtlinien über das
Inverkehrbringen von Fleisch geklonter Tiere vorsieht, sagte der
Vorsitzende des EU-Ausschusses des Bundesrates, ÖVP-Bundesrat Edgar
Mayer heute, Donnerstag. Mit den Richtlinien und Verboten soll
sichergestellt werden, dass Lebensmittel von Klontieren nicht in die
Lebensmittelkette gelangen. Dies steht heute unter anderem auf der
Tagesordnung des EU-Ausschusses des Bundesrates.
Zur Erklärung: Das Klonen bedeutet eine ungeschlechtliche
Reproduktion von Tieren, mit der nahezu genaue genetische Kopien des
geklonten Tieres erzeugt werden - ohne Änderung der Gene. Dies führt
vor allem zu ethischen und gesundheitlichen Bedenken. "In der
österreichischen Tierzucht ist das Klonen von Zuchttieren weder
sinnvoll noch notwendig. Wir haben genügend Rinder, Schweine, Schafe
und Ziegen, deren Fortpflanzung nicht durch Klonen gesichert werden
muss", betonte Mayer weiter. Das von der EU beabsichtigte
vorübergehende Verbot des Klonens von für landwirtschaftliche Zwecke
gehaltenen und reproduzierten Tieren sowie ein generelles Verbot des
Inverkehrbringens von Lebensmitteln aus Klontieren werde daher
begrüßt, führte Mayer aus.
Priorität habe eine nationale und internationale
Kennzeichnungspflicht, die eine präzise, detaillierte Nachverfolgung
der Lebensmittel zulässt. "Wir müssen wissen, was wir essen und
verarbeiten", sagte Mayer.
Wichtig ist den ÖVP-Bundesräten jedenfalls, dass auch für die Einfuhr
von Lebensmitteln aus anderen Staaten in die EU - etwa Fleisch aus
den USA, Argentinien etc. - eine internationale und verbindliche
Kennzeichnungsvorschrift für Klontiere und Lebensmittel tierischen
Ursprungs solcher Tiere angestrebt wird. "Auch die
Lebensmittelversorgung kennt keine Grenzen mehr. Daher müssen wir
internationale Regelungen anstreben, die sicherstellen, dass alle
Lebensmittel nachvollziehbar gekennzeichnet werden."
(Schluss)
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