• 13.02.2014, 10:47:50
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"Erste Hilfe am Bahnsteig"-Kurs für doppelt sichere Öffis

Wien (OTS) - Eine neue Kooperation der Wiener Linien mit dem Wiener
Roten Kreuz bringt nicht nur zusätzliche "Öffi-Schulung" in Erste
Hilfe-Kursen, sondern auch Ausrüstung für den Ernstfall für Wiener
Linien-Mitarbeiter - so sollen die Wiener Öffis künftig doppelt
sicher werden.

Rund 2,5 Millionen Menschen nutzen täglich die Öffis in Wien. Mit
Einrichtungen wie Notstopp- und Notrufsäulen am Bahnsteig und in den
Fahrzeugen setzen die Wiener Linien zahlreiche Maßnahmen zur
Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste. Nun soll eine neue
Kooperation mit dem Wiener Roten Kreuz die Sicherheit noch zusätzlich
verbessern: Damit künftig mehr Menschen wissen, was im Notfall am
U-Bahnbahnsteig oder in den Fahrzeugen zu tun ist und die vorhandene
Notfall-Infrastruktur auch ohne Scheu benutzt wird, wird in den
Erste-Hilfe-Kursen des Wiener Roten Kreuzes künftig auch das Thema
"Richtiges Verhalten am Bahnsteig" geschult. "In den Praxis-Räumen
unseres Ausbildungszentrums wird künftig auch eine Notrufsäule der
Wiener Linien stehen. So können Kursteilnehmer bei uns neben vielen
anderen realistischen Situationen auch einen Zugnotstopp oder einen
Notfall am Bahnsteig trainieren", so Alexander Lang,
Landesgeschäftsleiter des Wiener Roten Kreuzes. "Salopp formuliert:
Wenn sich die Notrufsäule einmal "vorgestellt" hat, verliert ihre
Bedienung auch im Ernstfall an Schrecken."

"Für uns gilt immer: Im Zweifelsfall ist es ein Notfall. Über unsere
Notrufeinrichtungen kann im Fall, dass etwas passiert rasch Hilfe
geholt werden. Wir wollen den Menschen die Angst vor den
Sicherheitseinrichtungen nehmen und so sicherstellen, dass im Notfall
rasch und richtig gehandelt wird", so Wiener-Linien-Geschäftsführer
Eduard Winter.

An der Notrufsäule der Wiener Linien können künftig jährlich rund
16.000 KursteilnehmerInnen im Ausbildungszentrum des Wiener Roten
Kreuzes üben, wie Notruf und Zugnotstopp funktionieren und wann man
diese unbedingt betätigen soll. Und um nicht nur die Fahrgäste
bestmöglich vorbereitet, sondern auch die MitarbeiterInnen der Wiener
Linien gut ausgestattet zu wissen, übergab das Wiener Rote Kreuz
diesen 4.000 Beatmungstücher und Einweghandschuhe, die
MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden, die täglich mit und
für die Fahrgäste unterwegs sind.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WSP

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