• 13.02.2014, 10:01:29
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Die "Neuen" in der Dorf- und Stadterneuerung

Vier Städte und 13 Orte aus sechs Gemeinden

Utl.: Vier Städte und 13 Orte aus sechs Gemeinden =

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Stadtgemeinden Baden, Groß-Enzersdorf,
Mautern an der Donau und Neulengbach starten heuer in die Aktion NÖ
Stadterneuerung. Zum ersten Mal dabei ist freilich nur
Groß-Enzersdorf, Baden (2006 bis 2009), Mautern (2004 bis 2007) und
Neulengbach (2002 bis 2005) absolvieren bereits die zweite Runde der
Stadterneuerung. Allen vier Stadtgemeinden gemeinsam ist, dass,
aufbauend auf guten Erfahrungen mit Bürgerbeteiligungsprozessen, mit
viel Elan, Engagement und Ideenreichtum eine Vielfalt an Themen
umgesetzt werden soll.

In der Bezirkshauptstadt Baden mit ihren 25.241 Einwohnern liegt
der Schwerpunkt auf der Belebung der Innenstadt, wobei die
Erarbeitung eines durchgängigen Grünraum- und Gestaltungskonzeptes
für öffentliche Bereiche einen wichtigen Teil darstellt. Außerdem
sollen Maßnahmen zur Sichtbarmachung der Kultur in Baden gesetzt
werden. Weitere Themen sind die Verkehrssicherheit, vor allem für
Schulkinder, und die Einbeziehung der unterschiedlichen
Bevölkerungsgruppen (Interessensgruppen, Ortsteile etc.).

Auch in Groß-Enzersdorf (5.492 Einwohner) ist eine lebenswerte und
attraktive Innenstadt, die sowohl zum Verweilen, Flanieren und
Kommunizieren einlädt als auch für alle Generationen Anziehungspunkte
sowie einen barrierefreien Zugang bietet, das Kernthema.
Ausgearbeitet wurden vorerst folgende Themen und Projekte: Gestaltung
der Freiflächen und des Straßenraums im Zentrum, Erholung und
Freizeit rund um die Stadtmauer, Photovoltaik an öffentlichen
Gebäuden unter dem Motto "Energisches Groß-Enzersdorf" sowie
klimafreundlicher Verkehr inklusive Radrouten, Next Bike und
Car-Sharing.

In der Stadtgemeinde Mautern an der Donau mit ihren 3.500
Einwohnern ging es in der ersten Stadterneuerungsperiode vor allem um
die Aufbereitung des kulturhistorischen Erbes. Nunmehr bilden die
Zentrumsbelebung und der Leerstand im Zentrum sowie der Verkehr
aktuelle Herausforderungen im Stadtentwicklungsprozess, ebenso lässt
das touristische Potenzial noch viel Platz für neue Ideen.

In der Gemeinde Neulengbach (7.847 Einwohner), die im Jahr 2000
das Stadtrecht verliehen bekam, stehen neben der Nutzung des Alten
Rathauses auch Maßnahmen zur Stärkung des Stadtzentrums um Haupt- und
Kirchenplatz auf der Agenda. Hier soll auch die Wirtschaft mit
geeigneten Maßnahmen unterstützt, die Barrierefreiheit überprüft und
die Anbindung für den Rad- und Fußgängerverkehr neu überdacht werden.
Ergänzend werden auch Prozesse zur Entwicklung von Projekten für
Kinder und Jugendliche angedacht, die Kultur soll ebenfalls einen
wichtigen Aspekt zur Stärkung des Zentrums beitragen.

Zudem sind mit Beginn des Jahres 13 Orte aus sechs Gemeinden in
die Aktivphase der NÖ Dorferneuerung gestartet. Nach erfolgreichem
Abschluss der Leitbild- bzw. Evaluierungsphase und der Erarbeitung
von Projektideen gemeinsam mit der Ortsbevölkerung beginnt man nun in
den Marktgemeinden Allhartsberg (Allhartsberg und Kröllendorf),
Irnfritz-Messern (Messern) und Schönberg am Kamp (Fernitz, Oberplank
und Plank am Kamp), den Gemeinden Jaidhof (Jaidhof, Eisenbergeramt,
Eisengraben, Eisengraberamt und Schiltingeramt) und
Münichreith-Laimbach (Laimbach) sowie der Stadtgemeinde St. Valentin
(Altenhofen) mit der vierjährigen Umsetzungsphase.

Nähere Informationen bei der NÖ Dorf- und Stadterneuerung unter
02952/4848 und www.dorf-stadterneuerung.at.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

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