Gratis-Zahnspange: Kieferorthopäden fordern qualitätssichernde Maßnahmen

Wien (OTS) - Österreichs Kieferorthopäden begrüßen die Einigung der Regierungsparteien zum Thema Gratis-Zahnspange. "Allerdings warnen wir vor einer Husch-Pfusch-Lösung auf Kosten der Patienten", erklärte DDr. Martin Brock, der Präsident des Verbandes Österreichischer Kieferorthopäden.

Die Behandlungskosten sollen bei medizinisch komplexen Fällen übernommen werden. "Genau bei diesen Fällen kommt es auf die Erfahrung und Kompetenz des behandelnden Arztes an", führte Brock aus.

Jetzt sei die Zeit gekommen, den Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, den es in nahezu allen anderen EU-Staaten schon seit langem gibt, endlich auch in Österreich einzuführen: Jeder Zahnarzt, der 90 Stunden Fortbildung absolviert hat, kann in Österreich Kieferorthopädie auf sein Schild schreiben. Nach internationalen Kriterien ausgebildete Kieferorthopäden mit dreijähriger universitärer Vollzeitausbildung und Prüfung können diesen Titel jedoch nicht führen. Brock: "Daher ist es für österreichische Patienten schwierig herauszufinden, ob es sich um einen Zahnarzt mit kieferorthopädischem Basiswissen oder einen bestens ausgebildete Spezialisten mit umfassendem Wissen handelt."

Der VÖK im Internet: www.voek.info

Rückfragen & Kontakt:

Ulrich Müller, wikopreventk
ulrich.mueller@wikopreventk.com
Tel.: +43 (0)699 16020012

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WKG0001