BZÖ-Haubner: Verfrühter Jubel über Gratiszahnspange

Regierung will Bedarf nach Ermessen regeln und treibt somit Zwei-Klassen-Medizin voran.

Wien (OTS) - "Die SPÖ soll endlich zu den Versprechen stehen, die sie großmundig vor der Wahl abgegeben hat und die Gratiszahnspange nun für alle Kinder ermöglichen. Gerade im Bereich der kostspieligen Zahnmedizin muss man Familien unter die Arme greifen!", forderte heute die oberösterreichische BZÖ-Landesobfrau und Sozialsprecherin Ursula Haubner als Reaktion auf den Regierungsbeschluss der "Gratiszahnspange unter Vorbehalt".

"Die Entscheidung nach medizinischer Indikation zu fällen, ist ein typisches Ergebnis Rot/Schwarzer Regierungsarbeit. In Wahrheit treibt man nämlich nicht nur das Zwei-Klassen-Medizin-Spiel voran, sondern macht die Familien weiterhin zu Bittstellern." Hierbei stellt die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Kassen das wesentliche Problem dar: "Während die eine Versicherungsanstalt eine Spange finanziert, wird man mit demselben Befund bei einer anderen Anstalt abblitzen", so Haubner.

Wer entscheidet denn jetzt eigentlich über die Gratiszahnspange? Der ÖVP-Wirtschaftsbund, das Ermessen der jeweiligen Krankenkasse oder ein dilettantischer Gesundheitsminister? "Das peinliche Tauschgeschäft der ÖVP-GmbH-light gegen die SPÖ-Gratiszahnspange führt der Bevölkerung die Unglaubwürdigkeit rot/schwarzer Wahlversprechen erneut vor Augen.", kritisierte Haubner.

"Die Familie gehört im Bereich der Kindergesundheit entlastet. Auch mit der BZÖ-Forderung nach Abschaffung von Selbstbehalten bei Kinderkrankenhausaufenthalten stößt man im Familien-, Gesundheits-und Finanzministerium weiter auf taube Ohren.", stellte Haubner abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Tel.: 0664/24 33 709
dominik.kamper@bzoe.at
www.bzoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002