AVISO 19. 2. Stadtgespräch mit Helga Nowotny: Forschungsfreie Zone?

Grand Dame der europäischen Forschung im AK Bildungszentrum: "Wenn da nichts kommt, werden die jungen Leute abwandern"

Wien (OTS) - "Nur Exzellenz erkennt Exzellenz. Deshalb wählt A-Liga A-Liga, und B-Liga wählt C-Liga", sagt Helga Nowotny in einem aktuellen Interview mit der Stadtzeitung "Falter". Die österreichische Wissenschaftsforscherin wurde 2011 von der Financial Times zu einer der einflussreichsten Frauen in Forschung und Wissenschaft gewählt. Aktuell berät die ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrates das Wissenschaftsministerium in Fragen der europäischen Forschung. Als auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften kann sie WissenschafterInnen für den Nobelpreis für Physik und Chemie nominieren.

Über Österreichs Forschungslandschaft sagt sie, die Symbolik, das Ministerium mit dem Wirtschaftsressort zusammenzulegen, sei nicht gut. Und: "Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung braucht sicher zusätzliche Mittel. Wenn da nichts kommt, werden die jungen Leute abwandern." Am kommenden Mittwoch ist Nowotny zu Gast beim Wiener Stadtgespräch im Bildungszentrum der Wiener Arbeiterkammer. Die Fragen stellt Peter Huemer.

Helga Nowotny im Gespräch mit Peter Huemer
Mittwoch, 19. Februar 2014, 19 Uhr
AK Wien Bildungszentrum
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Das Wiener Stadtgespräch ist eine Veranstaltungsreihe der Arbeiterkammer Wien in Kooperation mit der Stadtzeitung Falter. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter stadtgespraech@akwien.at. SERVICE: www.wienerstadtgespraech.at

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Katharina Nagele
Tel.: (+43-1) 501 65 2678
katharina.nagele@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002