FPÖ-Walter Rosenkranz: Selbst NEOS versagen als Kontrollorgan in Burgtheater

Auch Burgtheater-Aufsichtsrat (und ÖOC-Präsident) Stoss soll Amtsverständnis überdenken

Wien (OTS) - FPÖ-Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz, der bislang mit der Kritik der Obfrau des parlamentarischen Kulturausschusses Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Versagen des Kontrollsystems des Burgtheaters konform gegangen ist, muss inzwischen mit Verwunderung feststellen, dass mit Heide Schmidt sogar bisher schon eine Parteifreundin von Meinl-Reisinger im Aufsichtsrat des Burgtheaters sitzt: "Das Kontrollversagen trifft somit ihre eigene Parteifreundin!"

Im Übrigen solle auch das Aufsichtsratsmitglied Karl Stoss, zugleich Chef des Österreichischen Olympischen Comités ÖOC, seine Kontrolltätigkeit im Burgtheater überdenken. "Entweder er weilt als ÖOC-Präsident in Sotschi oder beteiligt sich an der wichtigen Aufarbeitung des Burgtheater-Finanzdebakels, indem er an wichtigen Sitzungen teilnimmt", fragt sich Rosenkranz, ob Stoss beide Aufgaben gleichzeitig ordnungsgemäß erfüllen kann. "Wenn beides nicht geht, muss sich Stoss für eines davon entscheiden!" In diesem Zusammenhang werde Rosenkranz auch eine parlamentarische Anfrage einbringen, in der die Frage der Aufsichtsratsbezüge und die Vergabe von Theaterkarten bzw. -Abos hinterfragt wird.

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