"Eco" am 13. Februar: Streit um Volksbank-Sanierung

Außerdem: Auswirkungen der Grippewelle und Pläne für Skistadt Wien

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 13. Februar 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Problembank Nummer zwei: Streit um Volksbank-Sanierung

Während "Task-Force" und Politik heftig um eine Lösung rund um die Hypo Alpe Adria Group ringen, ist eine andere Krisenbank nahezu aus den Schlagzeilen verschwunden: die Österreichische Volksbanken AG, die Verbundtochter des regionalen Volksbanken-Sektors. Dabei ziehen jetzt wieder dunkle Wolken über der ÖVAG auf. Nach wie vor schreibt das Institut tiefrote Zahlen, von Monat zu Monat schwindet die Wahrscheinlichkeit, dass die Republik zumindest einen Teil jener Milliardenspritze zurückerhält, die sie bei der Teilverstaatlichung der ÖVAG der in Schieflage geratenen Bank zukommen ließ. Nach wie vor ist nicht klar, ob zur aktuellen Bilanzerstellung nicht nochmals der Staat - der 43 Prozent der Aktien besitzt - zu Hilfe gerufen werden muss. Wer soll, wenn nötig, die fehlenden Hunderten Millionen aufbringen? "Eco" zeigt die Hintergründe der Volksbanken-Krise und den Streit, der jetzt bei der Genossenschafts-Sanierung aufkeimt. Ein Bericht von Günther Kogler.

Grippewelle rollt an: Wer daran verdient, wer wirtschaftlich leidet

Die Grippewelle ist im Anrollen. Abertausende kranke Österreicher/innen leiden an Fieber, Husten und Schnupfen. Arztpraxen werden gestürmt, Apotheken versprechen mit - auch in Österreich erzeugten - Arzneien Erleichterung. Eine Begleiterscheinung ist die Flut an Krankenständen. Die volkswirtschaftlichen Kosten für einen Ausfall am Arbeitsplatz sind für die Unternehmen gewaltig. Umgekehrt sorgt sich die AK, dass immer mehr Arbeitnehmer krank oder nur halb auskuriert zur Arbeit gehen, weil sie um ihre Jobs fürchten oder aus Solidarität ihren Kollegen gegenüber. "Eco" zieht Bilanz, was eine Grippewelle kostet und wer von ihr profitiert. Ein Bericht von Beate Haselmayer, Bettina Fink und Hans Hrabal.

Wien will Sotschi werden: Pläne für Skistadt

Während die österreichischen Athleten in Sotschi um Medaillen kämpfen, macht man sich jetzt in Wien Gedanken um eine Zukunft als Skistadt. Wien als Klein-Sotschi sozusagen. So soll zum Beispiel eine große Mattenpiste im neuen Wohngebiet Aspern den Wienern Skilaufen ermöglichen - im Winter und sogar im Sommer - ohne Schnee. Schnee wird dagegen bei einem Paradeprojekt des Wiener Skiverbandes vonnöten sein: 2015 soll in der beeindruckenden Kulisse von Schönbrunn, von der Gloriette herunter, ein FIS-Parallelslalom veranstaltet werden. Und auch die Ausrüstung könnte in Zukunft "made in Vienna" sein. Ein Wiener Start-up bastelt an einem Konzept für einen individuell "maßgeschneiderten" Ski. Übrigens: So weit hergeholt sind die Ideen für eine "Skistadt Wien" nicht. Vor Jahrzehnten gab es noch einige Skipisten und sogar Skisprungschanzen in der Bundeshauptstadt. Ein Bericht von Hans Wu.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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