Köstinger und Wurzer fordern Kennzeichnung von verarbeiteten Eiern

EU-Abgeordnete diskutieren mit Experten über Eierproduktion in Europa

Brüssel, 12. Februar 2014 (OTS) Eine Kennzeichnung der Haltungsform und Herkunft von Eiern in verarbeiteten
Lebensmitteln fordern die Agrarsprecherin der ÖVP, Elisabeth Köstinger, und der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft, Michael Wurzer. "Die EU
hat die konventionelle Käfighaltung im Jahr 2012 abgeschafft. Trotzdem kommen Eiprodukte aus der verbotenen Käfighaltung aus Drittstaaten auf den europäischen Markt und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen und österreichischen Legehennenhalter", erklärt Köstinger anlässlich einer Expertenanhörung im Agrarausschuss des EU-Parlaments. ****

"Nur eine klare Kennzeichnung von verarbeiteten
Lebensmitteln gibt Produktsicherheit und macht Tierschutz nachweisbar", fordern Köstinger und Wurzer, der als Experte
mit den EU-Abgeordneten diskutierte. "Wir tragen eine große Verantwortung für Konsumenten und Tierhalter, die sich klare Informationen und faire Bedingungen am Markt erwarten", so Köstinger.

"Es ist unverständlich, warum in Europa laufend Regeln zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und zur Verbesserungen
des Tierwohls erlassen werden, ohne gleichzeitig eine
konsequente Kennzeichnungspflicht einzuführen", so Wurzer.
"Die Konsumenten wollen mehr Transparenz. Sie wollen nicht nur
bei Frühstückseiern wissen, woher die Eier stammen und wie die Legehennen gehalten wurde, sondern auch bei Kuchen oder
Nudeln", stellt Wurzer klar.

Die österreichischen Legehennenhalter haben vor drei Jahren ganz auf die gentechnikfreie Fütterung umgestellt. Seit
November 2013 wird für die große Mehrheit der Legehennen das wichtigste Futtermittel, Soja, nicht mehr über den Seeweg nach Europa transportiert sondern in Europa gekauft. "Die
Leistungen der Geflügelwirtschaft müssen sichtbar werden. Ohne eine verpflichtende Kennzeichnung auf allen Lebensmitteln über Herkunft und Haltungsform, wird uns das nicht gelingen. Dann
zählt in der Vermarktung nur der Billigpreis", so Köstinger
und Wurzer abschließend.

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