Rot-weiß-roter Preisregen beim Deutschen Schauspielerpreis

Klaus Maria Brandauer, Florian Teichtmeister und Julia Koschitz ausgezeichnet

Wien (OTS) - 2014 ist der Deutsche Schauspielerpreis fest in österreichischer Hand: Bei der Preisverleihung, die im Rahmen der Berlinale im Theater des Westens am Montag, dem 10. Februar 2014, über die Bühne ging, wurde der Deutsche Schauspielerpreis an drei heimische Schauspielgrößen verliehen: Für seine schauspielerische Leistung als Alzheimer-Kranker in Nikolaus Leytners mehrfach preisgekröntem ORF-Erfolg "Die Auslöschung" wurde Klaus Maria Brandauer als "Bester Schauspieler in einer Hauptrolle" prämiert. Brandauer setzte sich in dieser Kategorie gegen Fritz Karl und Harald Krassnitzer und damit sogar gegen ausschließlich heimische Konkurrenz durch. In der Kategorie "Starker Auftritt" ging Florian Teichtmeister als Sieger hervor. In Andreas Prochaskas Emmy-nominiertem ORF-Hit "Spuren des Bösen - Racheengel" spielt Teichtmeister einen Lehrer, auf dessen Computer Kinderpornografie gefunden wird und der auf der Flucht vor der Polizei Geiseln nimmt. Auch er hatte mit Michael Fuith u. a. österreichische Konkurrenz.

Den Deutschen Schauspielerpreis in Händen halten darf außerdem eine weitere Österreicherin: Julia Koschitz, die auch in Prochaskas Emmy-preisgekröntem ORF-Drama "Das Wunder von Kärnten" zu sehen war, wurde als "Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle" ausgezeichnet. In den Kategorien "Beste/r Schauspieler/in" bzw. "Starker Auftritt" nominiert waren außerdem die österreichischen Publikumslieblinge Ursula Strauss (ORF/ZDF-Krimidrama "Tod in den Bergen"), Harald Krassnitzer (ORF-"Tatort - Unvergessen"), Fritz Karl (zuletzt im ORF/ZDF-Krimi als "Inspektor Jury" zu sehen) und Michael Fuith (ORF/ARD-Thriller "Blutadler"). Der Deutsche Schauspielerpreis wird seit 2012 jährlich vergeben.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der Siegeszug ORF-geförderter Filme - und allen voran des Meilensteins 'Die Auslöschung' - geht weiter. Ich freue mich besonders für die große Anerkennung, die Klaus Maria Brandauer seit der ORF-Premiere der ORF/SWR-Koproduktion vor genau einem Jahr zuteilwird. Der 3sat-Zuschauerpreis und aktuell eine Grimme-Preis-Nominierung sind weitere Beweise für die herausragende Qualität jenes Filmes, den die 'FAZ' Ende 2013 als 'Fernsehfilm dieses Jahres' bejubelte. Herzliche Gratulation auch an Florian Teichtmeister für die Auszeichnung für seine Rolle in der ORF/ZDF-Ko 'Spuren des Bösen - Racheengel' und allen weiteren nominierten bzw. ausgezeichneten Österreicherinnen und Österreichern, die einmal mehr die hohe internationale Reputation heimischer Produktionen veranschaulichen."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Klaus Maria Brandauer berührt, irritiert, verzaubert. Er weckt in den Zuschauern jene große Emotion, die sie in der Filmkunst suchen. In der 'Auslöschung' können wir ihm dabei zusehen, wie atemberaubend gespielt sein Leben, seine Liebe langsam aus seiner Gedankenwelt verschwinden. Es ist mir eine Ehre und Freude, ihm zu diesem Preis für die Hauptrolle in einem Film, der unter ORF-Beteiligung entstanden ist, zu gratulieren. So wie es mir eine Ehre und Freude ist, auch Julia Koschitz, Senta Berger, Florian Teichtmeister, Michael Maertens und allen anderen Preisträgern zu gratulieren. Dass mit Österreich verwurzelte Künstler auch in Deutschland reüssieren, sollte uns auch im eigenen Land wieder vor Augen führen, welch großartige Talente und Virtuosen wir in Österreich haben. Wir wissen, dass wir ein kreatives Umfeld aufrechterhalten müssen, in dem sich diese Künstlerinnen und Künstler entfalten, entwickeln und arbeiten können. Der ORF spielt hier als Auftraggeber eine wichtige Rolle."

"Die Auslöschung" ist eine Produktion der Mona Film in Zusammenarbeit mit dem ORF und dem SWR für das Erste, unterstützt durch den Fernsehfonds Austria und die Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien.

"Spuren des Bösen - Racheengel" ist eine Koproduktion von Aichholzer Filmproduktion GmbH, ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien.

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