• 11.02.2014, 13:21:04
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Spiegelministerinnen Heinisch-Hosek und Karmasin präsentieren Maßnahmenpaket für Familien

Pressefoyer nach dem Ministerrat mit Frauenministerin Heinisch-Hosek und Familienministerin Karmasin

Utl.: Pressefoyer nach dem Ministerrat mit Frauenministerin
Heinisch-Hosek und Familienministerin Karmasin =

Wien (OTS) - "Bis 2018 wird die Bundesregierung insgesamt rund 1,6
Milliarden Euro für die Unterstützung von Familien bereitstellen. 830
Millionen Euro davon werden in die Erhöhung der Familienbeihilfe
fließen", sagte Familienministerin Sophie Karmasin heute beim
Pressefoyer nach dem Ministerrat. Im ersten Schritt werde heuer die
Familienbeihilfe um vier Prozent, in der Folge jedes zweite Jahr um
1,9 Prozent erhöht. "Das ist ein Schritt in Richtung regelmäßiger
Wertanpassung und damit eine wichtige Reform", so Karmasin weiter.
Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek dazu: "Ich freue mich, dass
wir erstmals seit 1999 über eine substanzielle Erhöhung der
Familienbeihilfe berichten können. Wichtig ist auch, dass zur
Unterstützung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen eine noch
deutlichere Anhebung vorgesehen ist."

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei ebenfalls ein Schwerpunkt
der Regierung. "In die Kinderbetreuung werden zusätzlich 350
Millionen Euro bis 2018 investiert", so Frauenministerin
Heinisch-Hosek. Die Mittel sollen vor allem der Betreuung der
Kleinkinder unter drei Jahren zugute kommen. Neben dem Ausbau von
Kindergärten soll auch in die Ausbildung von Tageseltern investiert
werden. Dazu sollen 400 Millionen Euro in den Ausbau von
Ganztagesschulen fließen. "Die Regierung hat bisher schon 50.000 neue
Kinderbetreuungsplätze und dazu auch noch 11.000 Arbeitsplätze
geschaffen. Jetzt schalten wir noch einmal einen Turbo zu", so
Heinisch-Hosek.

Familienministerin Karmasin berichtet außerdem über die Ausweitung
des Top-Jugendtickets auf Jugendliche, die das freiwillige Sozialjahr
absolvieren. "Die Ausdehnung auf Studierende wird noch diskutiert",
so die Ministerin.

Karmasin kündigte zudem die Ausweitung des Gütezeichens für
familienfreundliche Betriebe an. Dazu würden Audits über Maßnahmen
zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchgeführt werden.
Mehr als 300 Betriebe in Österreich haben sich in den vergangenen
Jahren bereits solchen Audits unterzogen, jetzt soll eine Offensive
neue Unternehmen ansprechen. "Die Betriebe ziehen durchaus Vorteile
daraus. Solche Firmen zeichnen sich durch geringere Fluktuation,
geringere Krankenstände und höhere Motivation der Beschäftigten aus.
Auch die Kundenbetreuung kann dadurch verbessert werden." Ministerien
und staatsnahe Betriebe sollen künftig ebenso nach diesen Kriterien
bewerten werden. Heinisch-Hosek ergänzte: "Zu familienfreundlichen
Betrieben gehört auch, dass sie eine angstfreie Karenz für Väter und
den Papamonat ermöglichen."

Die Frauenministerin sprach sich abschließend für die Etablierung
eines erweiterten Familienbegriffs aus: "Familie kann auch aus zwei
Mamas oder zwei Papas oder Alleinerziehenden bestehen. Familie ist
dort, wo Zusammenleben stattfindet", so Heinisch-Hosek. Ähnlich dazu
Karmasin: "Familie ist dort, wo Menschen sich zu Hause fühlen."

Bilder vom Pressefoyer nach dem Ministerrat sind über das Fotoservice
des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.

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