- 11.02.2014, 12:26:41
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- OTS0126 OTW0126
KORREKTUR: Privatkrankenanstalten - vida: KV-Verhandlungen ausgesetzt
Neufassung der OTS0107 - vorherige Version bitte nicht verwenden
Utl.: Neufassung der OTS0107 - vorherige Version bitte nicht
verwenden =
Wien (OTS/ÖGB) - Wir bitten, die OTS0107 von heute 11.55 Uhr, nicht
zu verwenden. Hier die vollständige korrigierte Fassung.
Privatkrankenanstalten - vida: KV-Verhandlungen ausgesetzt
Utl.: vida-Steinkellner zu Kollektivvertragsverhandlungen:
"2-Prozent-Angebot völlig inakzeptabel - Betriebsversammlungen in
Vorbereitung=
Wien (vida/ÖGB). Mit einem Verlassen des Verhandlungstisches durch
die Arbeitnehmerseite endete heute die vierte Runde der
Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 15.000 Beschäftigten in
den Privatkrankenanstalten und konfessionellen Einrichtungen. "Das
Angebot der Arbeitgeber in Höhe von lächerlichen 2 Prozent ist völlig
inakzeptabel, weil es deutlich unter vergleichbaren Abschlüssen in
der Branche liegt. Bei den Ordensspitälern beträgt die KV-Erhöhung
beispielsweise 2,5 Prozent", kritisiert der stellvertretende
vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner. ****
Ein weiterer Verhandlungstermin stehe derzeit noch nicht fest.
Betriebsversammlungen in den Privatkrankenanstalten seien bereits in
Vorbereitung, um die Beschäftigten über das unzureichende Angebot der
Arbeitgeberseite zu informieren, sagt Steinkellner weiter. Auch
Protestmaßnahmen könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Angesichts weiter steigender Lebenserhaltungskosten und teurer Mieten
sei das Angebot eine Zumutung; noch dazu angesichts der Tatsache,
dass die Beschäftigten in den Privatkrankenanstalten ohnedies nur
moderat entlohnt seien, so der stellvertretende vida-Vorsitzende:
"Wir fordern ein seriöses Angebot für die Beschäftigten. Die
Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten muss sich in der Entlohnung
widerspiegeln."
Die Teuerungsrate für jenen den Verhandlungen zugrundeliegenden
Zeitraum lag bei 2,1 Prozent. "Mit einem Einkommensverlust für die
Beschäftigten werden wir uns sicherlich nicht abspeisen lassen.
Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung nach 2,5 Prozent
Lohnerhöhung", so Steinkellner. Auch die Produktivitätssteigerungen
müssten abgegolten werden. Und der hohe Druck, der auf den
Beschäftigten laste, nehme schließlich nicht ab, sondern zu,
bekräftigt der Gewerkschafter.
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